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Argentinien-Rennen der WTCC: Pressekonferenz nach den Rennen

Argentinien-Rennen der WTCC: Pressekonferenz nach den Rennen

08/03/2015 23:59

Anwesend: José María López, Citroën Total WTCC, Sieger des ersten, Zweiter des zweiten Rennens Yvan Muller, Citroën Total WTCC, Zweiter des ersten Rennens Sébastien Loeb,

Anwesend:
José María López, Citroën Total WTCC, Sieger des ersten, Zweiter des zweiten Rennens
Yvan Muller, Citroën Total WTCC, Zweiter des ersten Rennens
Sébastien Loeb, Citroën Total WTCC, Dritter des ersten, Sieger des zweiten Rennens
Tiago Monteiro, Castrol Honda World Touring Car Team, Dritter des zweiten Rennens
Norbert Michelisz, Zengő Motorsport, Sieger der Yokohama Drivers’ Trophy im ersten Rennen
Mehdi Bennani, Sébastien Loeb Racing, Sieger der Yokohama Drivers’ Trophy im zweiten Rennen

F:
Start-Ziel-Sieg im ersten Rennen. Es sah von außen sehr heiß aus, aber wie war das Rennen für dich?

JML:
Es war ein sehr heißes Rennen, wir haben im Auto sehr gelitten. Das Rennen war sehr gut, ich freue mich sehr, dass mir im ersten Rennen der Sieg gelungen ist. Das war für mich sehr wichtig und gab mir das Selbstvertrauen, im zweiten Rennen beim Überholen geduldig zu sein. Für mich war es ein sehr starkes Wochenende. Ich habe viele Punkte geholt, was für die Meisterschaft wichtig ist. Außerdem bin ich froh darüber, den Leuten einen Sieg beschert zu haben. Hier vier von sechs Rennen gewonnen zu haben, ist schon erstaunlich.

F:
Im zweiten Rennen gab es ein anderes Ergebnis. Warum konntest du deinen Teamkollegen Sébastien Loeb nicht überholen?

JML:
Das zweite Rennen war sehr schwierig. Ich hatte einen guten Start und konnte Yvan in der ersten Kurve überholen. Ich kämpfte mich dann durchs Feld und fuhr so schnell ich konnte, aber Seb hatte eine bessere Pace, weshalb ich ihn nicht einholen konnte. Ich habe es versucht, aber er war richtig schnell. Etwa fünf Runden vor dem Ende habe ich dann beschlossen, meine Reifen zu schonen, um diesen sehr guten zweiten Platz abzusichern. Ich muss Seb zu diesem guten Sieg und generell allen Leuten im Team gratulieren.

F:
Das war von Startplatz acht aus eine tolle Fahrt im zweiten Rennen. Wie hast du das Rennen gesehen und was bedeutet dir dieser Sieg?

SL:
Ich freue mich sehr, dass die Saison so begonnen hat. Im ersten Rennen war ich mit Startplatz drei schon sehr zufrieden und hielt diese Position. Im zweiten Rennen startete ich von Platz acht, hatte einen guten, wirklich guten Start und habe in der ersten Kurve attackiert. Ich war mitten im Verkehr und wollte zwar einerseits aggressiv sein, es aber nicht übertreiben, was früher schon ein paar Mal der Fall gewesen war. Am Ende der ersten Runde sah ich, dass nicht mehr viele Fahrer um mich herum waren. Da war ich Zweiter oder Dritter. Dann gelang mir in der zweiten Runde ein Überholmanöver, als ich Ma in einen Fehler drängte. Dann kam das Safety-Car und alle schlossen auf. Ich sah, dass Pechito auf Rang drei fuhr, und nach der nächsten Runde war er hinter mir. Wenn dir Pechito im Nacken sitzt, kannst du dich nie sicher fühlen, denn er ist unglaublich schnell. Ich wusste, dass ich ans Limit gehen muss, um ihn auf Distanz zu halten, denn wäre er erst einmal in meinen Windschatten gelangt, hätte er mich auch überholt. Daher habe ich alles gegeben, und schließlich war es ein perfektes Rennen für mich.

F:
Honda beginnt die Saison mit einem Podium. Bist du damit zufrieden oder wäre mehr möglich gewesen?

TM:
Wir sind mit diesem Podium besser in die Saison gestartet als im vergangenen Jahr und sind auch näher dran. Zwar noch nicht so nah, wie wir wollen, denn natürlich wollen wir immer mehr und arbeiten hart daran, so gut wie möglich zu werden. Bei den ersten Rennen werden noch einige Updates kommen. Die ersten drei Rennstrecken sind auch ziemlich unterschiedlich, danach werden wir genauer sehen, wo wir stehen. Wir wissen aber, dass wir zurückschlagen können. Wir werden ihnen keine Verschnaufpause gönnen, weiter Druck ausüben und unsere Arbeit machen. Deshalb sind wir hier. Wir wollen mehr und mehr und mehr und müssen weiter Druck machen.

F:
Du bist im ersten Rennen gut gestartet, die ersten Kurven waren aber sehr turbulent. Wie ist der Zweikampf mit deinem Teamkollegen José aus deiner Sicht gelaufen?

YM:
Ich bin etwas besser als Pechito gestartet und lag knapp vor ihm. In der ersten Kurve waren meine Vorderreifen aber noch nicht warm genug. Ich bekam Untersteuern, wodurch Pechito aufschließen und dann seine Position zurückerobern konnte. Danach war das Rennen gelaufen. Ich habe mein Bestes versucht und bin so gut wie möglich gefahren, aber wenn du hinter dem gleichen Auto mit den gleichen Vorzügen fährst, ist es unmöglich, es einzuholen.

F:
Auch im zweiten Rennen ging es hoch her, vor allem als du mit Mehdi Bennani aneinandergeraten bist. Was ist da passiert?

YM:
Mein Start war unglaublich schlecht. Ich weiß nicht, ob die Strategie falsch war oder ob ich bei den Abläufen einen Fehler gemacht habe, was gut sein kann. Ich habe in der ersten Kurve viele Positionen verloren. Das zweite Rennen glich einer Lotterie, bei der man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein musste. Ich war aber immer am falschen Ort und habe im Verlauf der ersten Runde weitere Plätze verloren. Dann versuchte ich Mehdi zu überholen, aber leider haben wir uns dabei berührt. Anschließend musste ich aufgeben, weil die Temperaturen hochgingen. Das war’s.

F:
Yvan hat schon über eure Kollision im zweiten Rennen gesprochen, aber schon im ersten Rennen bist du mit Rob Huff zusammengestoßen. Kannst du beide Zwischenfälle aus deiner Sicht erklären?

MB:
Zunächst einmal war es gestern ein sehr schwieriger Samstag. Ich wollte im Qualifying das Auto besser kennenlernen, habe es dabei aber übertrieben. Ich habe versucht, ans Limit zu gehen, war dafür aber noch nicht bereit. Ich muss Sébastien Loeb Racing danken, sie sind das beste Team und sehr professionell. Dadurch musste ich aber von Position zwölf starten. Das Auto war sehr gut, wir hatten ein gutes Setup. Wir wurden immer besser, daher hoffte ich darauf, in die Top 10 zu fahren. Huff ist mir dann hinten draufgefahren, wodurch ich Stefano herausgeschoben habe. Es tut mir leid für Stefano, aber der Rempler kam von hinten. Wenn man mitten im Feld fährt, ist es ziemlich schwierig. Dennoch bin ich sehr zufrieden, denn ich habe in diesen Rennen eine Menge gelernt und kenne das Auto jetzt besser. Bei Yvan weiß ich eigentlich gar nicht, was passiert ist. Ich habe versucht, Gabriele zu überholen. Ich war etwas schneller als er, sah dann aber das Auto abseits der Linie herankommen. So musste ich das Rennen dann zu Ende fahren. Ich konnte nicht mehr pushen oder die letzte Kurve mit Vollgas fahren. Aber so ist es nun einmal. Letztendlich war es kein schlechtes Wochenende, ich kann wieder lächeln.

F:
Du musstest im ersten Rennen vom Ende des Feldes aus viele Autos überholen, um die Yokohama Drivers’ Trophy zu gewinnen. Wie lief dein Honda Civic?

NM:
Nach dem gestrigen Qualifying wollte ich lediglich Schadensbegrenzung betreiben. Ich wusste, dass beide Rennen schwierig werden würden. Ich hatte mir für den Start und die ersten drei Kurven einen Plan zurechtgelegt, und glücklicherweise hat in beiden Rennen alles gut geklappt. Im ersten Rennen war ich mit der Balance des Autos recht zufrieden. Ich war sehr schnell und hätte um ein Haar Gabriele und Tiago eingeholt. Der Abstand war aber etwas zu groß, um aufschließen zu können. In der ersten Hälfte war es ein turbulentes Rennen, in der zweiten Hälfte dann eher weniger.

F:
Zum Schluss noch einmal zu dir, José. Im vergangen Jahr hast du hier zweimal gewonnen, in diesem Jahr nur einmal. Nachdem du nun etwas Zeit zum Nachdenken hattest: War es ein gutes Wochenende oder kein ganz perfektes?

JML:
Für mich und das Team war es ein perfektes Wochenende. Es war das erste Saisonrennen, und da weiß man nie, wo die anderen Fahrer und Teams oder die eigenen Teamkollegen stehen. Es war sehr wichtig, dass mir diese Ergebnisse gelungen sind, und daher ein fantastisches Wochenende. Ich wusste, dass es schwierig sein würde, wie im Vorjahr beide Rennen zu gewinnen. Ich habe aber viele Punkte geholt, und darüber bin ich glücklich.

Das von der Tour de France inspirierte Team-Zeitfahren Manufacturers Against the Clock (WTCC MAC3) findet am Freitagnachmittag nach dem Qualifying statt und verspricht mehr Drama und Aufregung.

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