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Coronel im Tief strebt nach WTCC Hoch

Coronel im Tief strebt nach WTCC Hoch

17/07/2015 08:00

Tom Coronel mag Portugal zwar mit 1000 Euro weniger in der Tasche und ohne FIA World Touring Car Championship Punkten verlassen haben, aber der Niederländer beteuert, dass er bereits nach vorne schaut, nicht zurück.

Coronel wurde für seine beleidigenden Worte gegen Ma Qing Hua nach einem Zwischenfall im Qualifying für das OSCARO.com WTCC Rennen von Portugal bestraft, als er den Citroën Fahrer beschuldigte, seine fliegende Runde zerstört zu haben, weil er nicht aus dem Weg fuhr. Die Angelegenheit wurde noch schlimmer durch die Tatsache, dass der ROAL Motorsport Fahrer nach einem erfolgreichen Test in Frankreich mit ganz besonders großer Hoffnung auf ein gutes Ergebnis in die Session gegangen war.

«Ich hatte meine Scheinwerfer an und habe sogar Lichthupe gegeben, um den Fahrern vor mir zu signalisieren, dass ich auf meiner fliegenden Runde bin», erklärte Coronel den Vorfall im Qualifying. «Offiziell muss man in einem solchen Fall an die Seite fahren und Platz für den schnelleren Fahrer machen. Aber genau vor der Schikane steckte ich hinter Ma fest. Er war auf seiner Auslaufrunde und hätte den schnelleren Fahrern hinter ihm Platz machen müssen. Er hätte es tun können, aber das hat er nicht, und ich habe wertvolle Zehntelsekunden in der Schikane verloren und bin dadurch auf P15 in der Startaufstellung gefallen. Er hat meine Runde wirklich ruiniert, und ich habe ihm das im Nachhinein ordentlich gesagt. Komischerweise wurde ich dafür bestraft und er nicht. Und rückblickend kann man sehen, wo man landet, wenn man von der Pole-Position aus startet: Er hat das Rennen gewonnen. Aber gut, das ist jetzt Geschichte. Ich bin natürlich enttäuscht, weil ich ein besseres Ergebnis hätte einfahren können. Jetzt streben wir ein gutes Ergebnis in Japan an.»

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