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Coronel: Schmitz kann die Jungs in der WTCC schlagen

Coronel: Schmitz kann die Jungs in der WTCC schlagen

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09/04/2015 10:41

FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft Urgestein Tom Coronel glaubt, dass Sabine Schmitz beim ersten Auftritt der WTCC auf ihrer Heimstrecke, der Nürburgring-Nordschleife, Eindruck hinterlassen kann.

Schmitz gibt am 15. und 16. Mai in einem ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Chevrolet ihr WTCC Debüt. Coronel glaubt, dass sie aufgrund ihrer genauen Kenntnis der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt sich gegen ihre 19 männlichen Rivalen mehr als nur behaupten kann.

«Sie fährt in ihrem Wohnzimmer», sagt Coronel. «Sie ist dort aufgewachsen, fährt das ganze Jahr auf der Strecke und kennt sie zu 100 Prozent. Ich kenne sie zu 80 Prozent, Rob Huff zu 70 und alle anderen Fahrer zu 65 Prozent, aber sie kennt dort alles. Außerdem darf man nicht vergessen, dass sie schon Autos mit mehr Leistung als in der WTCC gefahren ist. Und beim Testtag [am 28 April] kann sie sich auf den Chevrolet einschießen.»

Bei der Vorstellung, dass ihre männlichen Rivalen Schmitz bei den beiden Rennen über je drei Runden auf der 25 Kilometer langen Strecke den Vortritt lassen, kann Coronel aber nur lachen: «Wenn Mädchen und Autos um uns herum sind, klingeln bei uns Jungs die Alarmglocken. Auf der Rennstrecke macht es keinen Unterschied, wer sie ist, aber vielleicht werden wir anschließend in der Bar etwas zuvorkommender sein.»

Thed Björk ist einer exklusiven Gruppe von Fahrern beigetreten, indem er den Sieg im Eröffnungsrennen beim FIA WTCC Rennen von China davongetragen hat.

Petr Fulín und Kris Richard werden an diesem Wochenende in Imola beim Finale des FIA Tourenwagen Europacups um einen der größten Preise im internationalen Motorsport kämpfen.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.