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Das große WTCC Interview: Mato Homola

Das große WTCC Interview: Mato Homola

12/06/2015 20:55

Der 20-jährige Aufsteiger, der beim WTCC Rennen der Slowakei in der nächsten Woche einen Campos Racing Chevrolet RML Cruze TC1 pilotieren wird, blickt auf die Erfüllung seines Traums, wenn sein Land die Läufe elf und zwölf der FIA World Touring Car Championship ausrichtet.

Du sagtest 2014, es sei ein Traum, ein TC1 Auto in der WTCC zu fahren. Jetzt wird dieser Traum bei deinem Heimrennen wahr. Wie fühlst du dich?
«Es ist mein großer Traum. Wir haben nicht so viel Budget, also muss ich meiner Familie und meinen Sponsoren danken – aber auch François Ribeiro von Eurosport Events, der für mein Engagement in der WTCC und bei SEAT Slowakei sehr wichtig war. Er hat mich auch in der ETCC unterstützt und es mir ermöglicht, mit einer Wildcard in die WTCC zu gelangen.»

Was hat dich angetrieben, so hart für dieses Cockpit zu arbeiten?
«Seit Ende der vergangenen Saison wollten wir in die WTCC, aber wir haben es wegen des Geldes nicht hinbekommen. Wir dachten aber, es sei wirklich gut, wenn ich mein Potenzial zeigen und den slowakischen Fans beweisen könnte, dass ich durch die Teilnahme an diesem Rennen zum Helden werden kann. Ich testete schon vergangenes Jahr ein TC1 Auto, daran war aber jetzt nicht zu denken. Also muss ich vor dem Rennen ohne einen Test auskommen. Es ist hilfreich, dass der SEAT León, den ich in der ETCC fahre, ein Fronttriebler ist und ich die Strecke kenne.»

An einem Wochenende in der WTCC und der ETCC zu fahren wird dich auf Trab halten. Wie bekommst du das in den Griff?
«Wir wussten von Anfang an, dass es zwei Meisterschaften an einem Wochenende werden würden. Es ist möglich, das zu schaffen. Manchmal wird es zwischen den Sessions nicht viel Zeit geben und es wird hart. Aber wenigstens bin ich im Rennmodus und das ist vielleicht ein Vorteil. Ich habe hart trainiert, physisch und mental. Denn ich wusste, dass der Traum wahr werden kann. Ich glaube daran, dass ich vorbereitet bin. Ich hoffe einfach auf trockene Bedingungen und nicht zu viel Hitze.»

Auf welches Interesse bist du in der Slowakei gestoßen seitdem klar ist, dass du ein WTCC Rennen fahren wirst?
«Seitens der Presse und der Fans genieße ich Unterstützung und auch das Fernsehen steht hinter mir. Es ist toll zu zeigen, dass Motorsport die Leute erreicht, auch wenn wir in der Slowakei noch nicht so lange über eine Rennstrecke verfügen. Hoffentlich ist es eine neue Ära für den Motorsport in der Slowakei und ich bin derjenige, der sie beginnt.»

Welche Ergebnisse erwartest du dir?
«Es wird wirklich schwierig, aber wenn ich aus meinen Möglichkeiten das Maximum mache, dann wäre ich glücklich. Ich lade sie slowakischen Fans dazu ein, für großartige Atmosphäre zu sorgen.»

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.