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DIE WTCC IM KOMMEN: GROSSES ZUSCHAUERINTERESSE AN DER NORDSCHLEIFE

DIE WTCC IM KOMMEN: GROSSES ZUSCHAUERINTERESSE AN DER NORDSCHLEIFE

27/05/2015 10:11

Als die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft vom 14. bis 16. Mai die legendäre Nürburgring Nordschleife besuchte, ließen sich 200.000 Fans das Spektakel nicht entgehen. Die Fernsehbilder der beiden packenden WTCC Rennen wurden in 188 Länder übertragen.

Die Zuschauerzahl, die vom Veranstalter ADAC Nordrhein veröffentlicht wurde, verdeutlicht die Popularität des Rennwochenendes rund um das 24 Stunden Rennen. Erstmals gehörte auch die WTCC zum Rahmenprogramm. Für die in 188 Länder übertragenen Fernsehbilder zeichneten 97 unterschiedliche Sender – darunter 62 Free TV Sender – verantwortlich. So zeigten Sender wie Eurosport, Eurosport Asia, Fox Sports Latin America, Fox Sports Asia und Velocity und Turbo in Lateinamerika die beiden Rennen über jeweils drei Runden entweder live oder zeitversetzt.

«Wir haben immer gesagt, dass wir die WTCC nur dann nach Deutschland zurückbringen, wenn es uns gelingt, die richtige Strecke, den richtigen Promoter und das richtige Event zu finden», sagt WTCC General Manager François Ribeiro und fügt hinzu: «Die Zusammenarbeit mit dem ADAC Nordrhein war mehr als nur eine Bestätigung für unsere Entscheidung, die WTCC an eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt zu bringen. Wir freuen uns sehr, dass wir bei unseren beiden spektakulären Rennen im Rahmen eines der größten Motorsport Events der Welt 200.000 Fans begeistern konnten.»

«Wir danken Mirco Hansen und seinem Team vom ADAC Nordrhein sowie dem DMSB dafür, dass dieses besondere Wochenende Wirklichkeit geworden ist. Es war uns eine Ehre, Fans rund um den Globus die seltene Möglichkeit zu bieten, umfangreiche Fernsehübertragungen von einer Rennstrecke mit Kultcharakter zu empfangen. Wir glauben, dass unsere spektakuläre Berichterstattung in Zusammenarbeit mit WIGE dank 68 Fernsehkameras (32 an der Strecke, 24 in den Autos und zwei am Hubschrauber) beeindruckende Bilder der Strecke und der Landschaft lieferte», so Ribeiro.

Yvan Muller, der das zweite Rennen mit einem denkbar geringen Vorsprung von 0,173 Sekunden auf José María López – amtierender Weltmeister und Sieger des ersten Rennens – gewann, ergänzt: «Es war ein ganz wichtiger Moment auf einer mythischen Strecke, keine Frage. Es gab reges Interesse seitens der Journalisten.»

Die diesjährige Auflage der WTCC Rennen von Deutschland bildete die Rennen Nummer sieben und acht im Kalender der Saison 2015. Es war das erste Mal seit 1983, dass auf der berühmten Nürburgring Nordschleife Rennen mit Weltmeisterschaftsstatus ausgetragen wurden. Ebenfalls bemerkenswert ist die Tatsache, das Sabine Schmitz seit Wiederbelebung der Tourenwagen Weltmeisterschaft im Jahr 2005 als erste Frau in die Punkteränge gefahren ist. Sie beendete das erste der beiden WTCC Rennen auf Platz zehn.

Im kommenden Jahr wird die WTCC am Wochenende vom 26. bis 28. Mai 2016 an die Nordschleife zurückkehren. Der aktuelle Vertrag zwischen dem ADAC Nordrhein und dem WTCC Promoter Eurosport Events läuft über drei Jahre.

Wenn die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft vom 5. bis 7. August in Argentinien weitergeht, werden die beidem WTCC Piloten Nicky Catsburg und Tom Coronel mehr als fit sein.

Für Alessandro Mariani stand die Siegesfeier von Tigao Monteiro in Vila Real der des Brasilien-Grand-Prix 1991 in Interlagos in nichts nach, als Ayrton Senna einen emotionalen Heimsieg gefeiert hatte.

Kris Richard hat auf dem Weg in die WTCC, dem Titelkampf im FIA European Touring Car Cup, einen Vorsprung von zwei Punkten. Der Meister der Super 2000 Klasse der WTCC erhält im nächsten Jahr einen Gaststart in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft.

Aufgrund der 60 Kilogramm Kompensationsgewicht schmeckt für Norbert Michelisz der Sieg seines Honda Teamkollegen Tiago Monteiro beim FIA WTCC Rennen von Portugal noch süßer.

Nach zwei «kämpferischen Leistungen» auf den Straßen von Vila Real fuhr Thed Björk mit 14 Punkten in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft aus Portugal nach Hause.

Einige Fahrfehler im Qualifying zum FIA WTCC Rennen von Portugal zeigten, dass der zweimalige Weltmeister José María López auch nur ein Mensch ist. Mit zwei fünften Plätzen behielt der Argentinier in der Gesamtwertung der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft aber alles unter Kontrolle.