Back

News

Erst die Sorge, dann Punkte für Chilton in Vila Real

Erst die Sorge, dann Punkte für Chilton in Vila Real

15/07/2015 08:00

Tom Chilton befürchtete, dass er bei den OSCARO.com WTCC Rennen von Portugal gar nicht würde an den Start gehen können.

Ein Fehler in der Elektronik seines ROAL Motorsport Autos sorgte für mächtig Stress bei den Mechanikern seines Teams. Sie gaben in der OSCARO.com Reparaturzeit alles, um das Problem am Chevrolet RML Cruze TC1 mit der Startnummer 3 zu beheben.

Obwohl es ein zusätzliches Elektronikproblem gab, sammelte Chilton mit Platz sechs im zweiten Rennen weitere Punkte in der Yokohama Drivers’ Trophy. Er liegt dort weiter auf dem zweiten Rang hinter Norbert Michelisz.

«Ich glaubte wirklich nicht daran, dass wir überhaupt an den Start gehen könnten. Deshalb sind Punkte ein umso besseres Ergebnis», sagt Chilton. «Das Team hat das Problem in der Viertelstunde so gut wie möglich gelöst. Leider war nicht die Zeit, um auch noch ein kaputtes Kabel zu ersetzen. Das hatte zur Folge: Wenn du das Gaspedal betätigt hast, ist drei Sekunden lang gar nichts passiert. Aber es ist sofort zu durchdrehenden Rädern gekommen. Das hat mich drei Sekunden pro Runde gekostet.»

Chilton und sein Chevrolet Markenkollege Grégoire Demoustier absolvieren ab Donnerstag einen zweitägigen Entwicklungstest in Spanien. Erprobt werden soll unter anderem eine modifizierte Vorderradaufhängung.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.