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Fans bejubeln in Ungarn die WTCC ‹Pole› des MOL Manns

Fans bejubeln in Ungarn die WTCC ‹Pole› des MOL Manns

02/05/2015 23:59

Die einheimischen Fans haben am Sonntag beim MOL Group Ungarn-Rennen der WTCC allen Grund zum Jubeln.

Lokalmatador Norbert Michelisz verpasste zwar den Einzug in Q3 der Qualifikation, wird aber das zweite Rennen, in dem die besten zehn Fahrer aus Q2 in umgekehrter Reihenfolge starten, von der Pole-Position aus in Angriff nehmen.«Wenn man mir vor dem Wochenende gesagt hätte, dass ich nicht in Q3 komme, wäre ich möglicherweise enttäuscht gewesen. Realistisch betrachtet hatten wir die Chance, um den Einzug in Q3 zu kämpfen, und haben deshalb eine andere Strategie gewählt», sagt der von MOL unterstützte Honda Civic WTCC Fahrer. «Die zehnte Position anzupeilen, ist immer schwierig. Nachdem ich nach meinem ersten Versuch sah, dass Mehdi [Bennani] hinter mir auf der Strecke blieb, wusste ich, dass es für ihn schwierig werden würde, in der zweiten Runde seine Zeit zu verbessern. Ich wusste auch, dass Stefano [D’Aste] in Q1 deutlich langsamer war.»

«Wir wussten, dass wir es nicht in Q3 schaffen würden, und mussten etwas ausprobieren. Glücklicherweise hat es funktioniert. Es ist sehr schwierig. Wenn auf zwei nasse Sessions ein trockenes Qualifying folgt, ist es sehr schwierig, die Reifen perfekt zum Arbeiten zu bringen und eine Abstimmung zu finden, mit der man sich wohlfühlt. Das ist uns heute leider nicht gelungen. Das Auto war gut genug für die Top 10, aber nicht gut genug für die Top 5. Man muss realistisch sein und das Beste aus den eigenen Möglichkeiten machen.»

Über seine Chancen, von der Pole in Rennen zwei zum ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft 2015 zu fahren, sagt der Zengö Motorsport Star: «Ich will nicht sagen, dass ich das Rennen gewinnen werde, aber man erhofft sich natürlich, auf so einer Strecke vom ersten Platz zu starten. Wenn mir ein guter Start gelingt und alles so läuft wie erwartet, sollte das Auto schnell genug sein, um vorne zu bleiben.»

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Honda war heute sowohl auf als auch neben der Strecke erfolgreich – und das in zwei verschiedenen Ländern. Nachdem Tiago Monteiro in Portugal einen Heimsieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft feiern konnte, gewann der Hersteller auch den ersten WTCC ART CAR Preis, der beim Goodwood Festival of Speed in Südengland vergeben wurde.