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Für WTCC Star Coronel wird Marrakesch zu ‹Marracrash›

Für WTCC Star Coronel wird Marrakesch zu ‹Marracrash›

20/04/2015 21:21

Nach einem harten Rennwochenende der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft unter der Sonne Nordafrikas hat Tom Coronel Marrakesch in ‹Marracrash› umbenannt.

Der Niederländer schied bei der Rückkehr zum Ort seines schweren Startunfalls von vor zwölf Monaten in beiden Läufen des Eurodatacar Marokko-Rennens der WTCC nach Feindkontakt aus.

Und Coronel hatte nicht nur am Sonntag Pech. Ein Defekt des Wagenhebers machte seinen Bemühungen, zum ersten Mal im Jahr 2015 Q3 zu erreichen, einen Strich durch die Rechnung.

«Das macht keinen Spaß mehr», sagte ein niedergeschlagener Coronel nach seinem Doppelausfall in Marokko. «Ich bin ein positiv denkender Mensch und weiß, dass so etwas während eines Rennens passieren kann, aber zweimal unschuldig abgeschossen zu werden, ist wirklich enttäuschend.»

Coronel, der bei ROAL Motorsport einen von DHL gesponserten Chervolet RML Cruze TC1 steuert, fährt fort: «Im ersten Rennen war es mein Teamkollege [Tom Chilton], der mindestens fünf Fahrzeuglängen hinter mir war und einfach zu spät gebremst hat. Er hat sich anschließend zwar dafür entschuldigt, aber das hilft mir nicht. Das Auto war vorne rechts ziemlich stark beschädigt, und das Team hat alles gegeben, um es rechtzeitig bis zum zweiten Rennen zu reparieren.»

«In diesem Rennen hatte ich einen guten Start. Es sah vielleicht nicht so aus, aber für mich fühlte er sich gut an. Allerdings hat es nicht lange gedauert, bis ich von [Norbert] Michelisz getroffen wurde. Er ist von hinten auf mich aufgefahren und hat mich weiter angeschoben. Ich bin dann in der Mauer gelandet, wobei die Fahrzeugfront stark beschädigt wurde. Für mich ist das mehr ‹Marracrash› als Marrakesch. Hoffentlich können sie den Schaden rechtzeitig [bis zum nächsten Rennen] reparieren.»

Die Rennen am Sonntag standen im großen Kontrast zum ermutigenden Start ins Marrakesch-Wochenende, wie Coronel erklärt: «Alles war für ein großartiges Wochenende bereit. Die Trainingssitzungen und das Qualifying liefen gut. Phasenweise war ich der schnellste Chevrolet Pilot, aber dann hörte ich plötzlich ein metallisch klingendes Geräusch, als ich mit frischen Reifen auf die Strecke ging. Ich dachte zuerst an Getriebe, Differential oder Kupplung, aber dann stellte sich heraus, dass es der Wagenheber war. Ich konnte nicht mehr weiterfahren und musste bangen. Über Startplatz neun im ersten und Platz zwei im zweiten Rennen war ich richtig glücklich. Durch die technischen Probleme einiger anderer Fahrer konnte ich im ersten Rennen sogar von Platz sechs starten. Doch leider war es nach nur zwei Kilometern für mich beendet.»

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