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Honda zieht Einspruch gegen WTCC Thailand Ausschluss zurück

Honda zieht Einspruch gegen WTCC Thailand Ausschluss zurück

23/11/2015 12:00

Das Castrol Honda World Touring Car Team hat seinen Einspruch gegen Tiago Monteiros Ausschluss beim zweiten WTCC Rennen von Thailand zurückgezogen.

Monteiro dachte, dass er im zweiten Rennen auf dem Chang International Circuit am 1. November seinen dritten Saisonsieg eingefahren hat. Allerdings stellten die FIA Stewards, die einen Report vom Technischen Delegierten der FIA erhielten, einen Bruch der Regeln fest. Auf der linken Seite des Civic WTCC des Portugiesen wurde nicht die erforderliche Bodenfreiheit von 60 Millimetern festgestellt.

Am folgenden Tag legte das Castrol Honda World Touring Car Team, in Vertretung durch seinen offiziellen Teilnehmer Honda Racing Team JAS, beim FIA International Court of Appeal Einspruch ein. Dieser sollte heute (23. November) in der französischen Hauptstadt zusammenkommen, um über den Fall zu entscheiden.

Allerdings bestätigt das Team in folgendem Statement, dass nicht länger über den Einspruch verhandelt wird: «Das Castrol Honda World Touring Car Team hat bestätigt, seine Einspruch gegen die Entscheidung, das Auto Nummer 18 vom zweiten FIA WTCC Race von Thailand auszuschließen, zurückzuziehen.»

«In Einklang mit dem Einspruchsverfahren der FIA hat das Team juristische Unterstützung beantragt, um Beweise für den Einspruch zu sammeln. Abgesehen vom Beweis dafür, dass das Team alle Checks vor dem Start des zweiten Rennens durchgeführt und sichergestellt hat, dass das Auto den Regeln entsprach, als es die Box verlassen hat (und die Bodenfreiheit korrekt war), konnte das Team keine ausreichende Erklärung dafür finden, warum sich die Befestigung während des zweiten Rennens löste.»

«Folglich hätte die unzureichende Beweislage dazu geführt, dass der Einspruch abgewiesen worden wäre. Aus diesem Grund hat sich das Team in Abspräche mit Honda leider dazu entschieden, dass es das beste ist, den Einspruch zurückzuziehen, um nicht noch mehr wertvolle Zeit aller beteiligten Parteien zu verschwenden.»

Wäre der Einspruch verhandelt worden und eine Entscheidung zu Gunsten Hondas gefallen, hätte das vor dem Finale in Katar an diesem Freitag signifikante Auswirkungen auf die WTCC Fahrerwertung gehabt. Yvan Muller wäre wieder Zweiter und hätte zwei Punkte Vorsprung vor seinem Citroën Teamkollegen Sébastien Loeb, der den Sieg im zweiten Rennen in Thailand erbte, während Monteiro als Fünfter und führender Honda Pilot in der Wertung nach Katar gegangen wäre. Stattdessen liegt Loeb fünf Punkte vor Muller und Monteiros Disqualifikation bedeutet, dass er als Siebter aktuell 20 Punkte hinter seinem Teamkollegen Gabriele Tarquini liegt.

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