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Kein gutes Gefühl = kein Spaß für Coronel in der WTCC

Kein gutes Gefühl = kein Spaß für Coronel in der WTCC

10/06/2015 23:16

Tom Coronel konnte sich gegenüber seines vierten Platzes, den er in der vergangenen Saison beim Auftritt der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft in Russland erzielt hatte, nicht verbessern und macht dafür Probleme mit der Abstimmung verantwortlich.

Der Niederländer Coronel musste sich beim zweiten Lauf des ROSNEFT Russland-Rennens der WTCC mit einem zehnten Platz zufrieden geben, nachdem es ihm nicht gelungen war, das Handling seines ROAL Motorsport Chevrolet RML Cruze TC1 seinen Wünschen anzupassen.

«Alles was schief gehen konnte, ging schief», sagt Coronel, der bei beiden Rennen aus der siebten Reihe gestartet war. «Vom ersten Moment an ist das Auto einfach nicht gelaufen. Wir haben alles umgebaut: Federn, Stoßdämpfer und Stabilisatoren. Wirklich alles, aber nichts hat funktioniert. Unsere Rundenzeiten waren schlecht, und das Auto alles andere als konstant. Außerdem gingen auch noch der Lufteinlass des Turboladers und ein Stoßdämpfer kaputt, und heraus kam ein enttäuschender 14. Startplatz. Das ist wirklich schlecht für uns, denn wir wissen ehrlich gesagt keine Lösung.»

Über seine Performance in den beiden Rennen sagt der von DHL unterstützte Coronel: «Beim ersten Rennen war mein Start okay, ich habe dann in der ersten Runde mit Jaap van Lagen gekämpft. Ich hatte ihn in einer Rechtskurve innen überholt und schaute dann, ob ich schon an ihm vorbei war. Das schien der Fall zu sein, war aber doch nicht so. Daher stießen wir zusammen, ich drehte mich und fiel auf die 17. Position zurück. Eine Runde vor Rennende bin ich in die Box gefahren, um die Einstellung der Vorderachse noch einmal von den Mechanikern ändern zu lassen. Im zweiten Rennen zeigte sich dann, dass das eine gute Entscheidung war. Das Gefühl für das Auto war wieder da, ich war schneller und konnte mithalten. Von Startplatz 14 aus ist eine Top-10-Platzierung aber nur schwierig zu erreichen. Nach allem, was an diesem Wochenende passiert ist, war der zehnte Platz wohl das höchste der Gefühle. Dieses Ergebnis gibt uns für die anstehenden Rennen ein wenig Zuversicht.»

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