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Lokalheld Bennani steht auf dem Treppchen

Lokalheld Bennani steht auf dem Treppchen

20/04/2015 02:54

Mehdi Bennani hat sein Ziel erreicht: Bei seiner Heimveranstaltung in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, den Eurodatacar WTCC Rennen von Marokko, stand er auf dem Treppchen.

Mehdi Bennani hat sein Ziel erreicht: Bei seiner Heimveranstaltung in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, den Eurodatacar WTCC Rennen von Marokko, stand er auf dem Treppchen. Sein Ziel von einer Top-3-Platzierung hat er allerdings verfehlt.

Der marokkanische Rennfahrer kam im ersten Rennen als Vierter ins Ziel. Ein schwacher Start von Position zwei kostete ihn gleich zu Beginn einige Plätze. Weil er aber bestplatzierter Fahrer aus der Yokohama Drivers’ Trophy war, durfte Bennani nach dem ersten Rennen dennoch an der Siegerehrung teilnehmen. Bei ihm war der Jubel am größten.

«Natürlich habe ich viel Druck gemacht, weil ich ganz Marokko ein Podestergebnis bescheren wollte», sagt der Sébastien Loeb Racing Fahrer. «Ich erfahre große Unterstützung. Heute scheint die WTCC fast ein Nationalsport zu sein, noch mehr als Fußball. Es ist schön, dass so viele Zuschauer gekommen sind, um mich anzufeuern. Ich kann mich nur dafür bedanken. Das ging nur mit einem Podestplatz. Dafür habe ich alles gegeben. Ich habe versucht, Sébastien Loeb am Limit zu überholen. Einmal ist mir das gelungen, aber da musste ich die Schikane auslassen und den Platz wieder zurückgeben. Das ist aber schon in Ordnung so, denn wir sind hier, um zu kämpfen. Und jedes Mal, wenn ich einhundert Prozent gebe, bin ich zufrieden. So war es in beiden Rennen.»

Im zweiten Rennen schnitt Bennani allerdings weniger erfolgreich ab: Zweimal geriet er mit Hugo Valente aneinander und kam am Ende außerhalb der Top 10 ins Ziel.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.