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Früherer Teammanager: López war zum WTCC Star bestimmt

Früherer Teammanager: López war zum WTCC Star bestimmt

04/08/2015 12:00

José María López war schon bei seinem ersten Rennen in der WTCC dazu bestimmt, die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft zu gewinnen.

So sieht es Dominik Greiner, der Lopez bei seinem Sieg beim WTCC Debüt heute (4. August) vor zwei Jahren in Argentinien betreut hat.

Greiner war damals Teammanager von Wiechers-Sport, in deren BMW der Argentinier 2014 in Termas de Río Hondo an den Start ging. Von der Einstellung des ehemaligen Formel-1-Testfahrers und seinen Fähigkeiten am Lenkrad war er auf Anhieb beeindruckt.

«Ich kannte seinen Werdegang und hatte daher erwartet, dass er gut ist – aber nicht so gut», sagt Greiner. «Der BMW, den wir damals eingesetzt haben, war nicht sonderlich konkurrenzfähig, daher hatten wir lediglich auf ein gutes Abschneiden in der Privatfahrerwertung gehofft, mehr nicht. Bei der Testsession war er Zwölfter, danach aber bei allen Trainings unter den Top 5. Er ist sehr gut gefahren, und über seinen Sieg waren wir sehr glücklich. Es war wie ein Traum.»

Greiner, auf dem Bild Dritter von links, erinnert sich auch an López’ herausragenden Einsatz. «Er hat mir noch spät in der Nacht Nachrichten mit seinen Eindrücken über das Auto und die Abstimmung geschickt. Er hat sehr hart gearbeitet und blieb immer lange an der Strecke. So ist er noch heute.»

Nach Platz fünf im ersten Rennen gelang López im zweiten Rennen ein vielumjubelter Heimsieg. Ursprünglich sollte sein Start, bei dem er Wiechers-Sport Stammfahrer Fredy Barth ersetzte, eine einmalige Angelegenheit bleiben.

Doch am Ende des Jahres unterschrieb er beim Werksteam von Citroën, gewann 2014 den WM-Titel und fährt für seinen Arbeitgeber weiterhin zu Erfolgen.

«Es war eine einmalige Sache, wobei wir gerne mit ihm weitergemacht hätten. Als ich hörte, dass er von Citroën verpflichtet wurde, habe ich mich sehr für ihn gefreut – und war auch stolz auf unser Team, das einen Werksfahrer hervorgebracht hatte», ergänzt Greiner.

Vor dem JVC KENWOOD WTCC Rennen von Japan im nächsten Monat führt López die Gesamtwertung mit 55 Punkten Vorsprung an.

Einige Fahrfehler im Qualifying zum FIA WTCC Rennen von Portugal zeigten, dass der zweimalige Weltmeister José María López auch nur ein Mensch ist. Mit zwei fünften Plätzen behielt der Argentinier in der Gesamtwertung der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft aber alles unter Kontrolle.

Hugo Valente demonstrierte am vergangenen Wochenende beim FIA WTCC Rennen von Portugal seine Überhol-Fähigkeiten.

Dániel Nagy gab am vergangenen Wochenende in Portugal sein lange erwartete Debüt in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft – und machte gleich einen Punkt.

Tom Chilton feierte seinen dritten Podestplatz in der FIA World Touring Car Meisterschaft 2016 und bedankte sich bei den portugiesischen Fans für ein “unglaubliches” Wochenende.

Tiago Monteiro besiegte Yvan Muller und kam zu WTCC Ehren in seiner Heimat Portugal – knapp ein Monat nach dem dramatischen Unfall auf der Nürburgring Nordschleife. Und Muller sagt, dass der richtige Mann gewonnen hat, nachdem sie Stoßstange an Stoßstange in den Straßen von Vila Real gekämpft haben.

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