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Mein WTCC Rennen von Deutschland: Von Sabine Schmitz

Mein WTCC Rennen von Deutschland: Von Sabine Schmitz

16/05/2015 23:42

Die schnelle Dame Sabine Schmitz beeindruckte bei ihrem ersten Einsatz in der FIA World Touring Car Championship auf der Nürburgring-Nordschleife. Das hat die Botschafterin für FIA Women in Motorsport nach den zwei Drei-Runden-Rennen zu sagen.

“Ich hatte im ersten Rennen einen guten Start – auch wenn ich an stehende Starts gar nicht gewöhnt bin – und konnte zwei oder drei Autos überholen. Im Anschluss an die Grand-Prix-Strecke wäre ich beinahe in die Streckenbegrenzung gedrückt worden und musste bremsen. Ich sagte mir, ich solle ruhig bleiben und die verrückten Jungs machen lassen. Ich sah nur ein gelbes Auto hinter mir. Ich dachte, es sei Tom Coronel, doch es war Jaap van Lagen. Es spielte keine Rolle, denn er war ein schneller Mann, den ich hinter mir halten konnte – damit war ich glücklich. Es war spannend und ich hatte das Glück, noch einen Punkt zu ergattern. Das war wenigstens etwas.”

“Im zweiten Rennen habe ich versucht, den Start genauso durchzuziehen wie im ersten. Aber wie wir alle wissen habe ich es im Auto wirklich nicht leicht und ich hatte durchdrehende Räder. Nach diesem verrückten Start waren meine Reifen nicht gut. Mich plagten viele Vibrationen und ich habe meinen Teamkollegen an einer Stelle etwas von der Strecke geschoben – Entschuldigung dafür! Er stand mir im Weg, hatte aber zuvor einen Zwischenfall zu beklagen. Er hat mich nicht gesehen und war direkt vor mir, dann habe ich ihn touchiert. Es gab wirklich viele Vibrationen, aber ich habe mich in Sachen Rundenzeiten weiter gesteigert. Ich hätte noch ein paar Runden mehr gebraucht, aber alles in allem war es wirklich gut.”

Das von der Tour de France inspirierte Team-Zeitfahren Manufacturers Against the Clock (WTCC MAC3) findet am Freitagnachmittag nach dem Qualifying statt und verspricht mehr Drama und Aufregung.

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