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Mein WTCC Rennen – von Tom Coronel

Mein WTCC Rennen – von Tom Coronel

17/09/2015 23:54

Tom Coronel hat am Rennwochenende der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft auf dem Twin Ring Motegi den angestrebten Podestplatz verpasst. Nach einem Crash im ersten JVC KENWOOD WTCC Rennen von Japan schaffte es der von DHL gesponserte Niederländer im zweiten Rennen mit seinem ROAL Chevrolet RML Cruze TC1 immerhin noch auf Platz drei der Yokohama Trophy.

«Es war wieder einmal absolut verrückt in Japan», sagt Coronel und staunt: «Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes, wenn ich sehe, wie viele Fans ich dort immer noch habe. Angefangen von Autogrammen, über Fotos und Händeschütteln bis hin zu Interviews und so weiter. Ich bin noch immer beeindruckt.»

«Bezogen auf die Ergebnisse war es diesmal ein Auf und Ab. Im Freien Training war ich flott unterwegs, wie die fünftschnellste Zeit zeigte. Doch im Qualifying ging mir einfach die Zeit aus. Bei meinem zweiten Versuch habe ich einen Fehler gemacht. Dadurch war die Rundenzeit nicht schnell genug und in der Box hätten wir noch ein bisschen mehr Zeit gebraucht. Somit war ich nicht in der Lage, einen dritten Versuch zu fahren und habe die Top 12 im Qualifying verpasst. Von Startplatz 15 konnte ich nur auf das Beste hoffen.»

«Weil andere Fahrer Probleme hatten, fuhr ich von Startplatz 13 los. Ich hatte einen ganz guten Start, doch schon bald spürte ich, dass die Bremsen Probleme machten. Sie wurden viel zu heiß. Einmal hatte ich das Pedal komplett bis zum Bodenblech durchgedrückt, doch das Auto verzögerte überhaupt nicht. Um nicht mit der Front in die Reifenstapel einzuschlagen, zwang ich das Auto im Kiesbett in einen Dreher. Dabei beschädigte ich das Heck.»

«Im zweiten Rennen hatte ich einen sehr schlechten Start, war anschließend aber trotzdem in der Lage, andere Fahrer zu überholen. Doch einmal mehr bauten die Bremsen sehr schnell ab. So fing ich an, neben anderen Autos herzufahren, anstatt dahinter zu bleiben, um so viel Frischluft wie möglich zu bekommen. Unterm Strich wurde ich Siebter. Das war angesichts der Umstände ein gutes Ergebnis. Im zweiten Rennen war ich vom Tempo her gut unterwegs, musste aber auf meine Bremsen aufpassen.»

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