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Michelisz: Erst Schadensbegrenzung, dann Jubel

Michelisz: Erst Schadensbegrenzung, dann Jubel

13/03/2015 22:20

Norbert Michelisz spricht über seine Abenteuer beim WTCC Rennen von Argentinien und erklärt, wie aus Schadensbegrenzung noch Jubel wurde.

Nachdem ihn eine gebrochene Felge im Qualifying daran gehindert hatte, eine Rundenzeit aufzustellen, musste der ungarische Rennfahrer in beiden Rennen vom Ende der Startaufstellung losfahren. Michelisz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und fuhr im ersten Lauf von Position 17 auf Rang sechs nach vorne. Damit sicherte er sich in seinem Honda Civic WTCC auch den Klassensieg in der Yokohama Drivers’ Trophy.

Auch im zweiten Rennen zeigte sich Michelisz in starker Form. Von Startplatz 16 kommend erreichte er das Ziel erneut als Sechster. Aufgrund einer Berührung mit Qing-Hua Ma wurde Michelisz aber nachträglich noch um eine Position zurückgestuft. Dank der Punkte für den zweiten Platz in der Yokohama Drivers’ Trophy führt der Zengoe Motorsport Fahrer nun allerdings mit drei Punkten Vorsprung vor Tom Chilton von ROAL Motorsport in der Privatierwertung.

«Nach dem Qualifying hatte ich eigentlich nur Schadensbegrenzung im Sinn», sagt der von MOL Group unterstützte Michelisz. «Mir war klar: Es würde in beiden Rennen sehr schwierig werden. Ich hatte mir daher einen Plan für den Start und die ersten drei Kurven zurechtgelegt. Zum Glück ging in beiden Rennen alles gut. Im ersten Lauf war ich ziemlich zufrieden mit der Balance meines Autos. Ich denke, ich hatte auch ein gutes Tempo. Ich holte sogar ganz allmählich auf Gabriele [Tarquini] und Tiago [Monteiro] auf. Der Abstand war aber zu groß, als dass ich näher hätte herankommen können. Es war anfangs ein wirklich aufregendes Rennen, zum Ende hin aber nicht mehr so spannend.»

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