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Michelisz: Keine Angst vor dem WTCC Rennen von Marokko

Michelisz: Keine Angst vor dem WTCC Rennen von Marokko

28/03/2015 22:01

Obwohl er in Marrakesch, wo im nächsten Monat das Eurodatacar Marokko-Rennen der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft stattfindet, noch kein zählbares Ergebnis vorweisen kann, hat WTCC Ass Norbert Michelisz kein Problem mit dem Stadtkurs.

Der Führende der Yokohama Drivers’ Trophy wartet auf dem Circuit Moulay El Hassan noch auf ein Spitzenergebnis, doch das tut der Vorfreude des Ungarn auf den Besuch der WTCC vom 17. bis 19. April keinen Abbruch.

«Generell mag ich Stadtkurse sehr, vor allem weil ich in Macao mein erstes WTCC Rennen gewonnen habe. Ich habe mich immer wohlgefühlt, wenn es eng an der Wand entlang ging», sagt Michelisz der bei Zengő Motorsport einen von der MOL Group gesponserten Honda Civic WTCC fährt. «In Marrakesch ist mir aber noch kein gutes Resultat gelungen. Marrakesch war fast in jedem Jahr mein schlechtestes Wochenende. Das will ich ändern.»

Auf die Frage, warum er bisher in Marokko noch keinen Erfolg hatte, erklärt Michelisz: «Wenn nach dem Start 20 Autos auf die erste Kurve zufahren, braucht man Glück. Jeder möchte den anderen überholen. Dabei kommt es immer wieder zu Lackaustausch, wobei man nie sicher weiß, ob es zu viel oder gerade noch genug ist. Man muss ein Risiko eingehen und auch während des Rennens immer zweimal überlegen, ob man ein Überholmanöver versuchen will oder nicht. Ich will versuchen, mir diese Situationen genau anzuschauen und dann gute Entscheidungen zu treffen.»

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.

Norbert Michelisz will das wiederholen, was ihm vor drei Wochen in Japan gelang: Das Eröffnungsrennen aus der ersten Startreihe gewinnen.

Tom Coronel konnte es kaum glauben, dass er gestern in den letzten Sekunden von Q2 des FIA WTCC Rennen von China von der Pole-Position des Eröffnungsrennens verdrängt wurde.

Mehdi Bennani ist dem Sieg in der WTCC Trophy, der Wertung für Privatfahrer in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, einen Schritt näher gekommen. Im Qualifying auf dem Shanghai International Circuit war er gestern klar schneller als sein Rivale Tom Chilton.

Samstag, der 24. September wird in die Geschichte von Polestar Cyan Racing eingehen.