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Neuer Look – neue Hoffnung für Honda in der WTCC

Neuer Look – neue Hoffnung für Honda in der WTCC

29/04/2015 17:09

Beim Castrol Honda World Touring Car Team hat sich vor den Rennen am Hungaroring einiges geändert.

Die von JAS Motorsport vorbereiteten Civic WTCC werden sich beim Auftakt der Europasaison der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft im neuen Gewand präsentieren.

Doch nicht nur beim neuen Erscheinungsbild, dass sich am Design des aktuellen Straßenmodells orientiert, sondern auch unter der Motorhaube des Civic hat sich vor dem MOL Group Ungarn-Rennen der WTCC, dass vom 1. bis 3. Mai nahe der Hauptstadt Budapest stattfindet, einiges getan.

Der aggressivere Look soll mehr Abtrieb liefern, die Performance der Aerodynamik verbessern und so das Untersteuern in schnellen Kurve reduzieren. Beim neuen Design wurde auch die Bremskühlung überarbeitet, was den Fahrern Tiago Monteiro und Gabriele Tarquini bei höheren Umgebungstemperaturen helfen sollte. Zusammen mit dem Verlust des Kompensationsgewichts in Höhe von 60 Kilogramm, hofft Honda so ab Ungarn in der WTCC noch stärker zu sein.

«Ich bin recht optimistisch, was gute Resultate in Budapest betrifft», sagt Tarquini, WTCC Champion des Jahres 2009. «Wir können nun die 60 Kilogramm Ballast ausladen, was sich auf unsere Pace im Rennen auswirken sollte. Außerdem kommen hier die guten Eigenschaften des Civics zum Tragen, wodurch wir konkurrenzfähiger sein sollten. Das Überholen ist hier nicht einfach, daher wird das Qualifying entscheidend sein. Und wir müssen den Reifenverschleiß im Griff haben.»

Der Portugiese Monteiro ergänzt: «Ich bin für das Wochenende wirklich motiviert. Der Hungaroring ist eine technisch anspruchsvolle Strecke, was unserem Auto liegt. Wir haben ein sehr gutes Chassis, und das Auto ist vor allem beim Bremsen und am Kurveneingang sehr stark – genau das braucht man auf solch einer Strecke. Außerdem bekommen wir eine neue Aerodynamik, die das Handling in mittelschnellen und schnellen Kurven verbessern sollte. Ich hoffe sehr, dass ich um die Spitze mitkämpfen kann.»

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.