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Nicky Catsburg im Interview

Nicky Catsburg im Interview

27/07/2015 08:00

Nicky Catsburg sorgte im vergangenen Monat für Aufsehen, als er in seinem zweiten Rennen in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft in Moskau auf Gesamtrang fünf fuhr. Das war eine schöne Entschädigung für das Verpassen eines Rennens der Blancpain-Sprint-Serie in Belgien.

Gestern stiegen die Aktien des 27-jährigen Niederländers im selben Land noch höher, denn zusammen mit Markus Palttala und Lucas Luhr gewann er auf einem von Marc VDS eingesetzten BMW Z4 GT3 die 24 Stunden von Spa. Das sagte der LADA Sport Rosneft WTCC Fahrer (auf dem Bild Zweiter von links) anschließend.

Ist das einer der größten Erfolge in deiner Karriere?
«Auf jeden Fall. Das ist natürlich ein sehr großes Rennen, aber als ich hierher kam, wusste ich, dass ich mit diesem Team, diesem Auto und diesen Jungs eine Chance auf den Sieg habe. Wir mussten es nur noch umsetzen.»

Wann hast du gemerkt, dass der Sieg tatsächlich möglich ist?
«Wir lagen stellenweise so weit zurück, dass ich fast nach Hause gehen wollte. Aber dann haben wir das Blatt gewendet und mit zwei Runden Vorsprung gewonnen. Ich bin noch ganz überrascht, dass uns das gelungen ist, es ist einfach klasse.»

Wie sehr unterscheidet sich der BMW, den du in Spa gefahren bist, von deinem LADA Vesta TC1 in der WTCC?
«Sie sind völlig unterschiedlich. Der LADA und die WTCC sind etwas schwieriger als der GT-Sport. Die WTCC hält mich fit. Es ist eine schönes Herausforderung, und ich hoffe, dass ich dort weitermachen kann, denn es hilft mir bei den GT-Rennen.»

Hat dir deine Erfahrung mit dem LADA in der WTCC in Spa geholfen?
«Was die Fahrpraxis an sich betrifft schon, auch wenn die Autos ziemlich unterschiedlich sind. Dennoch habe ich bei LADA von meinem Teamkollegen Rob Huff eine Menge gelernt, und einiges davon kann ich auch im GT-Sport anwenden.»

Die WTCC Rennen dauern rund 20 Minuten, in Spa warst du aber länger im Auto. Wie lange war dein längster Stint?
«Viel länger! Mein längster Stint ging über 2:15 Stunden, aber Lucas ist dreieinhalb Stunden am Stück gefahren.»

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