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Norbert Michelisz im Interview

Norbert Michelisz im Interview

31/10/2015 05:22

Der Ungar Norbert Michelisz fuhr im Test des WTCC Rennens von Thailand heute früh an die Spitze. Das hatte der Honda Privatier im Anschluss zu sagen.

Schnellster im Test, was bedeutet das für deine Aussichten auf den Rest des Wochenendes?
«Ehrlich gesagt nicht viel. In Schanghai hatten wir ein ähnliches Szenario. Dort war ich im Test Zweiter und recht zufrieden mit dem Auto, kam dann aber im Qualifying nur auf Position 14 oder 15. Da wir 40 Kilogramm Zusatzballast an Bord haben und die Strecke unserem Auto auf den ersten Blick nicht liegen sollte, erwarte ich ein schwieriges Wochenende. Wenn man allerdings mit gut einer Sekunde Vorsprung auf Platz fünf und sechs auf Position eins fährt, gibt das einem Selbstvertrauen für den Rest des Wochenendes. Das ist eine Rennstrecke, auf der sich alle Fahrer steigern werden.»

Welchen Eindruck hast du von der Strecke?
«Wir sollten jedes Jahr hierhin zurückkommen! Sie ist breit und eine Mischung aus Argentinien und Motegi. Daher sollte es sehr gute Rennen mit viel Action geben. Für uns Fahrer ist die schnelle Kurve 4 eine große Herausforderung. Es gibt auch einige mittelschnelle Kurven, in denen man mit dem Auto ans Limit gehen muss. Fahrerisch ist es wie gesagt eine große Herausforderung. Das Fahren macht Spaß, und die Rennen sollten ebenfalls unterhaltsam sein.»

Momentan sind die Temperaturen noch nicht so hoch, sie werden aber im Tagesverlauf steigen. Wie kommst du mit der Hitze zurecht?
«Du musst eine Menge trinken. Man muss mit der Vorbereitung schon einen oder zwei Tage vorher beginnen und immer mehr trinken, bis man auf fünf oder sechs Liter Wasser am Tag kommt. Das ist mein Geheimnis.»

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.