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Qualifying in Katar: Siebte WTCC-Saisonpole für López

Qualifying in Katar: Siebte WTCC-Saisonpole für López

27/11/2015 14:12

José Mariá López wird das erste Nachtrennen der FIA World Touring Car Championship von der Pole-Position in Angriff nehmen, nachdem der Weltmeister im Qualifying zum WTCC DHL Rennen in Katar am Nachmittag das Tempo vorgeben konnte.

Weltmeister López war mit seinem Werks-Citroën der letzte Fahrer, der im Showdown in Q3 seine Rundenzeit markierte. Er konnte Yokohama Drivers’ Trophy Kandidat Mehdi Bennani, Sébastien Loeb, Hugo Valente und Nicky Catsburg ausstechen und somit seine siebte Pole-Position in der laufenden WTCC-Saison einfahren. Es war die 14. Pole seiner WTCC-Karriere. Bennani verpasste seine erste Pole-Position um nur 0,364 Sekunden. Im Kampf um Gesamtrang zwei hat sich Loeb durch den Gewinn von drei Zählern im Qualifying etwas weiter von Yvan Muller absetzen können.

«Dass ich den Titel bereits beim vergangenen Rennen sichern konnte, hat mich hier viel entspannter zu Werke gehen lassen. Das spielte mir in die Karten», sagte López. «Druck hat man aber trotzdem immer. Als die anderen ihre Zeiten verbesserten, war mir klar, dass ich nachlegen muss. Das Auto hat gepasst, die Runde war gut und als ich die Linie überquerte fühlte es sich genauso schön an wie bei meiner ersten Pole. Es ist immer schön, wenn man vorne steht und das Rennen von der Spitze angehen kann.»

Honda-Pilot Norbert Michelisz war sich seines Einzugs ins Q3 bereits sicher, als er von LADA-Pilot Catsburg in letzter Sekunde in einem dramatischen Finale von Q2 noch verdrängt wurde. Qing-Hua Ma und Yvan Muller, der sich mit Loeb ein Duell um die Vizemeisterschaft liefert, verpassten ebenso den Einzug ins Q3. Michelisz’ Vorsprung vor Bennani in der Yokohama Drivers’ Trophy ist auf sechs Punkte geschmolzen, nachdem sich Bennani einen Punkt für das Erreichen der Pole in seiner Klasse sichern konnte.

John Filippi holte sich in Q2 den zehnten Platz. Er startet somit im zweiten Rennen mit umgekehrter Startreihenfolge von der Spitze. Neben ihm wird Tom Coronel im baugleichen Chevrolet stehen. Der Niederländer erreichte im Qualifying Platz neun. Tiago Monteiro und Nicolas Lapierre fuhren auf die Positionen elf und zwölf. «Ich bin sehr glücklich, muss aber zuerst einmal das erste Rennen irgendwie überstehen», so der Franzose Filippi, der mit 20 Jahren jüngste WTCC-Fahrer. «Ich habe mich verbessert und das Auto ist ebenfalls vorangekommen. Ich will versuchen, im Rennen etwas Tolles zu erreichen.»

Gabriele Tarquini, Grégoire Demoustier, Tom Chilton, Rob Huff und Nasser Al-Attiyah schafften den Cut nach Q1 nicht. Tarquini gab offen zu, er habe “einige Fehler” in Kurve vier gemacht. Die beiden Rennen über jeweils zwölf Runden werden um 21:30 Uhr und 22:40 Uhr (jeweils Ortszeit) unter Flutlicht stattfinden.

Qualifyingpunkte: López (5 Punkte), Bennani (4), Loeb (3), Valente (2), Catsburg (1)

Tom Chilton will 2017 in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft um nicht weniger als den Titel kämpfen – und glaubt, dass er bei Sébastien Loeb Racing mit dem Citroën C-Elysée WTCC als dritter Brite die Krone gewinnen kann.

Yvan Muller begrüßt die Rückkehr von Macao und Monza in den Kalender der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft.

Polestar Cyan Racing beendete die Saison 2016 der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft mit einem Erfolgserlebnis. Thed Björk fuhr mit seinem Volvo S60 Polestar TC1 erneut auf das Podium und sicherte sich damit Rang zehn in der Gesamtwertung der Fahrer.

Weniger als 24 Stunden nachdem er auf der FIA Preisverleihungsgala in Wien offiziell zum dritten Mal in Folge zum Tourenwagen-Weltmeister gekrönt wurde, wurde José María López stolzer Empfänger der WTCC Nürburgring Nordschleife Best Driver Trophy, die seinen Doppelsieg auf der legendären Anlage ehrt.

Die Top 3 der diesjährigen FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft wurden bei der FIA Preisverleihungsgala am Freitagabend (2. Dezember) in Wien ausgezeichnet. Dort erhielt auch Citroën seinen Titel für die Herstellerwertung.

Mehdi Bennani glaubt, dass eine Fahrt am absoluten Limit der Schlüssel zu seinem Sieg im Hauptrennen beim FIA WTCC DHL Rennen von Katar gewesen ist.