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Rennen 2: Loeb wiederholt seinen Vorjahressieg

Rennen 2: Loeb wiederholt seinen Vorjahressieg

21/06/2015 14:29

Sébastien Loeb hat seinen zweiten FIA WTCC Saisonsieg eingefahren, indem er Gabriele Tarquini auf der Strecke überholt hat. Es ist bereits sein zweiter Erfolg bei den WTCC Rennen in der Slowakei.

Loeb hatte bereits seit dem Auftaktwochenende der FIA WTCC Saison 2015 in Argentinien nicht mehr gewonnen. Beim Start katapultierte er sich von Position acht nach vorn und nahm es mit seinem Citroën am Ende der ersten Runde bereits mit Honda Fahrer Tarquini auf. Tarquini hielt Loeb zunächst noch auf Distanz, doch in Runde drei ging der WTCC Superstar in Kurve 2 vorbei und wiederholte schließlich seinen Vorjahressieg in der Slowakei.

Und es kam noch dicker für Tarquini: Auch WM Spitzenreiter José María López und der Sieger des ersten Rennens, Yvan Muller, zogen an ihm vorbei, sodass ihm nur noch Platz vier blieb.

Loeb setzte sich danach rasch von seinen Verfolgern ab. López und Muller trugen hingegen einen engen Zweikampf um den zweiten Platz aus – mit dem besseren Ende für López.

Hugo Valente erzielte als Fünfter erneut den Klassensieg in der Yokohama Drivers’ Trophy. Jaap van Lagen, der für LADA von der Pole-Position aus losgefahren war, beendete das Rennen als Sechster.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.