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Regen kann van Lagen im ersten Freien Training der WTCC nicht aufhalten

Regen kann van Lagen im ersten Freien Training der WTCC nicht aufhalten

15/05/2015 09:31

Jaap van Lagen kehrt mit Stil in die FIA World Touring Car Championship zurück: Schnellste Runde im nassen ersten Freien Training zum WTCC Rennen in Deutschland

Nächtliche Regenfälle und einige Schauer am Morgen hatten die 25 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife unter Wasser gesetzt und die Herausforderung damit noch umso größer gestaltet, Nebel hatte die eigentlich 60-minütige Session um 20 Minuten verkürzt.

LADA Rosneft Pilot Jaap van Lagen, der als Nordschleifen-Spezialist gilt und sein bisher letztes WTCC Rennen vor fünf Jahren bestritten hat, ließ sich von den Bedingungen nicht abschrecken und markierte mit seinem Yokohama-bereiften Vesta TC1 in 10:17.981 Minuten die beste Rundenzeit. Er war somit um 1,451 Sekunden schneller als Teamkollege Rob Hoff. Die russische Mannschaft dominierte das Geschehen.

«Der LADA Vesta steht für eine deutliche Verbesserung, einen erheblichen Schritt nach vorn. Ich glaube, das Auto hat großes Potenzial, um ganz vorne zu stehen», sagt der Niederländer van Lagen. «Ich bin froh, zusammen mit LADA Sport zurück in der WTCC zu sein – es ist das Team, für das ich 2008 bis 2009 bereits gefahren bin. Hoffentlich können wir hier gute Resultate holen. Ich kenne die Strecke sehr gut, und diese Streckenkenntnisse sind hier von größter Bedeutung. Es kann ein Vorteil sein, denn die Nordschleife ist für uns Fahrer sehr schwierig.»

Tom Chilton war mit seinem Chevrolet RML Cruze TC1 auf Rang drei, dahinter reihte sich Tiago Monteiro als bester Honda Fahrer ein. Stefano D’Aste wurde Fünfter, Norbert Michelisz reihte sich auf Rang sechs ein. Tom Coronel erreichte den siebten Platz, während Sébastien Loeb als bester Citroen Vertreter auf Platz acht fuhr. Gabriele Tarquini auf Platz neun und Yvan Muller rundeten die Top 10 ab. Weltmeister José María López erreichte Rang 13 und war somit zwei Plätze hinter der schnellen weiblichen Starterin Sabine Schmitz.

Mehrere Piloten erlebten Schreckmomente neben der Strecke. Mehdi Bennani, Stefano D’Aste, Grégoire Demoustier und Ma Qing Hua gehörten zu jenen, die von den rutschigen Bedingungen überrascht wurden.

 

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