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Rennbericht: Muller und Monteiro sind die Sieger in Russland

Rennbericht: Muller und Monteiro sind die Sieger in Russland

07/06/2015 17:24

Yvan Muller (Citroën) und Tiago Monteiro (Honda) haben die beiden spannenden FIA WTCC Rennen unter der russischen Sonne am Moscow Raceway gewonnen. Die beiden ROSNEFT WTCC Rennen von Russland haben vom Start bis ins Ziel jede Menge Action und Dramatik bereitgehalten.

WM Titelverteidiger José María López erhielt im zweiten Rennen eine Durchfahrtsstrafe, weil er einen Frühstart hingelegt hatte. Und weil Muller das erste Rennen gewonnen und im zweiten Lauf den sechsten Platz belegt hat, ist es dem viermaligen FIA Tourenwagen Weltmeister gelungen, den Rückstand auf López im Titelkampf auf 35 Punkte zu reduzieren. Und das rechtzeitig vor der Saisonhälfte, die die Meisterschaft vom 19.-22. Juni am Slovakiaring erreicht.

Tom Chilton und Norbert Michelisz holten die Klassensiege in der Yokohama Drivers’ Trophy. Honda hatte aber noch mehr Grund zur Freude: Denn Gabriele Tarquini klassierte sich im ersten Rennen hinter López auf Position drei. In der Startaufstellung zu diesem Lauf hatten auf den ersten vier Rängen ausschließlich die vier WTCC Weltmeister gestanden – und vier Marken in den Top 5.

FIA Präsident Jean Todt war ebenfalls vor Ort in Moskau. Er ließ sich gemeinsam mit den WTCC Fahrern fotografieren und warb für Unterstützung der FIA Action for Road Safety Kampagne #SIGNTHEPLEDGE.

Das sagen die Sieger

Yvan Muller (Sieger Rennen 1): «Ich habe das beste Auto im Feld. Selbst wenn wir Zusatzballast an Bord haben, sind wir noch vorn – wenngleich nur knapp. Nach einem guten Start machte ich drei Runden lang Druck. Schritt für Schritt setzte ich mich von Pechito ab. Ich schonte aber auch meine Reifen, damit ich am Ende den Sieg feiern konnte. Es war ein tolles, aber auch ein langes Rennen. Ich fragte sogar einmal nach, wann es zu Ende sein würde, weil es sich wie eine Ewigkeit anfühlte. Und es scheint, als hätte ich im Auto nicht geschwitzt. Doch der Eindruck täuscht: Es war ziemlich anstrengend.»

Tiago Monteiro (Sieger Rennen 2): «Ich habe zu lange auf diesen Sieg warten müssen, deshalb bin ich sehr zufrieden und freue mich für mich und für das Team. Wir haben wie verrückt dafür gekämpft. Dieses Ergebnis ist ein toller Lohn – und zugleich ein Ansporn für alle. Mein Qualifying war nicht besonders gut, aber im Rennen hat die Geschwindigkeit gestimmt. Die hohen Temperaturen haben uns sicher auch geholfen. Mir ist ein guter Start gelungen, danach habe ich das Rennen kontrolliert. Einfach war es aber nicht, weil Norbert anfangs von hinten attackierte. Am Ende holte das gelbe Auto ziemlich auf. Rob war vor allem im Mittelabschnitt des Rennens sehr schnell. Ich musste in den letzten sechs Runden alles geben, aber das Auto hat gut mitgemacht. Ich bin zufrieden, doch wir müssen weiter Druck machen.»

Citroën’s all-conquering C-Elysée WTCC has earned yet more plaudits with the French machine topping TouringCarTimes.com’s Top 10 Touring Cars of 2016 poll.

Die FIA World Touring Car Championship sorgte 2016 für Dramen und Action, aber weißt du über die WTCC genauso gut Bescheid wie José Maria López? Teste dein Wissen mit diesem Quiz zum Jahresende.

Am 25. November schlug Mehdi Bennani beim WTCC DHL Rennen von Katar Thed Björk und feierte in der Nacht einen hochemotionalen ersten Sieg in einem Heimrennen.

Am 25. September feierte Thed Björk in Schanghai einen dramatischen Premierensieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft. Zwei Kurven vor Rennende übernahm er in seinem Volvo S60 Polestar TC1 die Führung.

Bei zwei packenden Rennen auf dem Twin Ring Motegi, der am 4. September Austragungsort des WTCC JVCKENWOOD Rennen von Japan war, führte Norbert Michelisz einen Honda Dreifachsieg in der Heimat an und wurde José María López vorzeitig FIA Tourenwagen Weltmeister.

Mit Sieg Nummer fünf beim WTCC Rennen von Argentinien machte José María López am 7. August nicht nur einen großen Schritt in Richtung Titel Nummer drei in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, sondern überholte auch seinen berühmten Landsmann Juan Manuel Fangio in Puncto gewonnener WM-Rennen.