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Rennvorschau: Offenes Titelrennen begleitet die WTCC in die Slowakei

Rennvorschau: Offenes Titelrennen begleitet die WTCC in die Slowakei

12/06/2015 11:17

Die FIA World Touring Car Championship ist ein schnelllebiges Geschäft. Nur eine Woche nachdem die WTCC Russland mit zwei elektrisierenden Rennen Hochspannung bescherte, geht es

Die FIA World Touring Car Championship ist ein schnelllebiges Geschäft. Nur eine Woche nachdem die WTCC Russland mit zwei elektrisierenden Rennen Hochspannung bescherte, geht es vom 19. bis zum 21. Juni in der Slowakei in der Slowakei zur Sache. Das Rennen markiert die Halbzeit einer actiongeladenen Saison 2015.

Erstmals 2012 im Kalender war das WTCC Rennen der Slowakei im vergangenen Jahr ein historisches: Starker Regen forderte die Absage des zweiten Laufs und es war das erste Mal, dass eine WTCC Veranstaltung der Natur zum Opfer fiel. Während Wetterprognosen schwierig sind, fällt das Vorhersagen der Ergebnisse angesichts der Leistungsdichte in der weltweit führenden Tourenwagen-Serie sogar noch kniffliger aus.

In zehn Läufen waren schon fünf verschiedene Fahrer siegreich, sechs weitere bestiegen das Podium. Alle drei in der WTCC offiziell aktiven Hersteller – Citroën, Honda und LADA – waren schon unter den Top 3, wobei die privaten Chevrolet Fahrer auch schon das Podest erkundeten.

Das Titelrennen ist genauso eng, wobei Titelverteidiger José Maria López’ Vorsprung auf 35 Punkte zusammenschrumpfte, da das argentinische Ass zuletzt in Russland den ersten Nuller der Saison schrieb. Der viermalige WTCC Champion Yvan Muller ist der Pilot der Stunde nach seinem dritten Saisonsieg auf dem Moscow Raceway. Er hofft, seinen Citroën Teamkollegen noch abzufangen: «Im Moment sind es noch zu viele Punkte, aber die Saison ist lang und noch ist alles möglich», erklärt der Franzose Muller.

Sébastien Loeb gewann das einzige Rennen in der Slowakei, ehe die Sintflut kam. Der neunmalige Rallye-Weltmeister ist derzeit nicht gut in Form, was eine Rückkehr auf die Siegerstraße in der kommenden Woche zu einem zeitlich passenden Mutermacher machen würde – passend zum WTCC Heimrennen des französischen Könners Ende nächsten Monats. Der Chinese Qing Hua Ma macht das Werksaufgebot Citroëns komplett. Er debütiert auf dem Slovakia Ring.

Honda kommt auf einem Hoch in die Slowakei, nachdem Tiago Monteiro seinen ersten Sieg im Jahre 2015 in Russland einfuhr. Dort gelang auch seinem Teamkollegen Gabriele Tarquini das erste Podium der Saison. LADA’s Hoffnungsträger sind ebenfalls gut in Form, nachdem Rob Huff beim zweiten ROSNEFT WTCC Rennen von Russland Zweiter wurde. Der Neuling Nicky Catsburg beeindruckte mit Rang vier in Lauf zwei. Jaap van Lagen gehört ebenfalls zum neu motivierten Stürmertrio bei LADA.

Neben den etablierten Spitzenleuten wird ein Lokalmatador die Fans zum Jubeln bringen: Der slowakische Hoffnungsträger Mato Homola gibt seinen Einstand in einem TC1 Auto an einem für ihn beschäftigungsreichen Wochenende. Der 20-Jährige wird neben den beiden WTCC Rennen auch den FIA European Touring Car Cup im Rahmenprogramm bestreiten und um den Sieg kämpfen.

Ein weiterer talentierter Neuling, der in der Slowakei in Ausrufezeichen setzen will, ist Néstor Girolami. Der amtierende Súper TC2000 Champion aus Argentinien forderte – und schlug – bereits José María López als sie in Südamerika gegeneinander antraten. Girolami wird einen Honda Racing team Sweden Civic WTCC fahren. Es ist der erste von zwei geplanten Auftritten nachdem Stammpilot Rickard Rydell das Wochenende freiwillig sausen lässt.

FIA Rallycross Weltmeister Mattias Ekström glaubt, dass seinen Kollegen in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft die ‹Joker› Runde gefallen wird, wenn sie 2017 eingeführt wird.

Tom Chilton will 2017 in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft um nicht weniger als den Titel kämpfen – und glaubt, dass er bei Sébastien Loeb Racing mit dem Citroën C-Elysée WTCC als dritter Brite die Krone gewinnen kann.

Yvan Muller begrüßt die Rückkehr von Macao und Monza in den Kalender der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft.

Polestar Cyan Racing beendete die Saison 2016 der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft mit einem Erfolgserlebnis. Thed Björk fuhr mit seinem Volvo S60 Polestar TC1 erneut auf das Podium und sicherte sich damit Rang zehn in der Gesamtwertung der Fahrer.

Weniger als 24 Stunden nachdem er auf der FIA Preisverleihungsgala in Wien offiziell zum dritten Mal in Folge zum Tourenwagen-Weltmeister gekrönt wurde, wurde José María López stolzer Empfänger der WTCC Nürburgring Nordschleife Best Driver Trophy, die seinen Doppelsieg auf der legendären Anlage ehrt.

Die Top 3 der diesjährigen FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft wurden bei der FIA Preisverleihungsgala am Freitagabend (2. Dezember) in Wien ausgezeichnet. Dort erhielt auch Citroën seinen Titel für die Herstellerwertung.