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Rydell verpasst die WTCC Rennen von Marokko

Rydell verpasst die WTCC Rennen von Marokko

16/04/2015 20:30

Der Honda Racing Team Schweden Fahrer hätte mit seinem Honda Civic WTCC am Sonntag die beiden 14 Runden langen Rennen in Marrakesch bestreiten sollen, doch hohes Fieber – offenbar von einem Virus hervorgerufen – bedeutet, dass er nicht gemeinsam mit seinen FIA Tourenwagen Weltmeisterschafts Rivalen fahren kann.

Der fünfmalige WTCC Rennsieger Rydell hatte gehofft, dass es ihm bis zum Wochenende wieder besser gehen würde, aber sein Zustand verschlechterte sich am Donnerstag. Sein Team war daher dazu gezwungen, seine Meldung für die Veranstaltung zurückzuziehen.

«Ich bin zutiefst enttäuscht, dass ich am Wochenende nicht in Marrakesch antreten kann», sagt Rydell. Er wurde vor Ort mehrfach untersucht und wird derzeit mit Antibiotika sowie mit Medikamenten, die das Fieber reduzieren sollen, behandelt. «In den vergangenen Tagen hatte ich ein hartnäckiges Fieber, doch es war immer im Bereich des Erträglichen. Ich hatte fest vor, in Marokko zu fahren. Leider nahmen die Dinge am Donnerstag eine Wende zum Schlechteren: Das Fieber nahm zu. Das ist sehr frustrierend. Aber es wäre sehr gefährlich gewesen, das Auto in diesem Zustand zu fahren. Das ist einfach keine Option. Ich möchte mich beim Team für die Unterstützung bedanken. Sie alle waren in dieser Situation wirklich klasse. Jetzt werde ich mich mit meinen Ärzten beraten, um so schnell wie möglich zu genesen. Ich freue mich schon darauf, in Budapest in zwei Wochen wieder im Auto zu sitzen.»

Teamchef Nicklas Karlsson ergänzt: «Wir sind natürlich sehr enttäuscht und traurig, dass wir in Marrakesch nicht in der Startaufstellung stehen werden. Gesundheit hat aber stets Priorität. Das Wichtigste ist jetzt, dass Rickard rasch wieder gesund wird. Wir haben bis zur letzten Minute gewartet, um eine Entscheidung zu treffen, weil wir auf eine Verbesserung der Lage gesetzt hatten. Leider hat sich das Fieber aber verschlimmert. Keine Chance für Rickard, dass er in diesem Zustand das Auto fährt. Eine solche Entscheidung zu treffen schmerzt umso mehr, weil wir an diesem Wochenende viele Partner vor Ort haben, die das Fahrerlager besuchen. Unser VIP-Programm läuft dennoch weiter nach Plan. Ich bin mir sicher: Alle Gäste werden Verständnis für diese unglückliche Situation aufbringen.»

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