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Schaltprobleme beenden Tarquinis Siegeshoffnungen in der WTCC

Schaltprobleme beenden Tarquinis Siegeshoffnungen in der WTCC

28/09/2015 20:46

Der frühere Weltmeister Gabriele Tarquini hätte beim zweiten Lauf des ROSNEFT WTCC Rennen von China seinen 21. Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft landen können, wenn nicht ein Elektronikproblem zu Schwierigkeiten beim Schalten geführt hätte.

Nachdem er das Rennen trotz einer Berührung mit Hugo Valente in der Startphase des Rennens neun Runden lang angeführt hatte, geriet der Honda Fahrer Tarquini unter Druck des herankommenden Yvan Muller, der mit einem sensationellen Überholmanöver in seinem Citroën gegen einen, wie sich später herausstellen sollte, wehrlosen Tarquini den ersten Platz eroberte.

Tarquini erklärte anschließend, warum er sich nicht verteidigen konnte: «Ich bin mit neuen Reifen gestartet und konnte mich in den ersten Runden absetzen. Leider kam Yvan dann in Schlagdistanz und griff an. Ich war bereit, darauf zu reagieren, aber dann sorgte ein Elektrikproblem dafür, dass ich nicht hochschalten konnte, und so verlor ich die Führung.»

Trotz des Frusts über den Verlust der Führung verteidigte Tarquini in der Schlussphase seinen zweiten Platz entschlossen gegen WTCC Titelfavorit José María López.

«Zu López’ Pech hat mein Getriebe anschließend perfekt funktioniert, so konnte ich ihn bis zum Ende hinter mir halten», sagt Tarquini. «Es war ein toller, sehr fairer Kampf gegen Pechito. Ich hoffe, die Zuschauer konnten es auch genießen.»

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.