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Selbst bei den Besten geht mal was schief in der WTCC

Selbst bei den Besten geht mal was schief in der WTCC

13/06/2015 23:03

Auch die Rekordfahrer der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft agieren nicht immer fehlerfrei. José María López kann ein Lied davon singen.

Der Argentinier hatte auf dem Weg zum Titel in der WTCC Saison 2014 gleich zehn Siege eingefahren – mehr als jeder andere Weltmeister vor ihm. Doch bei den ROSNEFT WTCC Rennen von Russland schrieb er seinen ersten «Nuller» in diesem Jahr: Nach seinem Frühstart wurde López zu einer Durchfahrtsstrafe verdonnert und fiel aus den Punkterängen. Deshalb hat sich sein Vorsprung in der WTCC Gesamtwertung verkürzt. López liegt vor den Saisonläufen elf und zwölf in der Slowakei nur noch 35 Punkte vor seinem Citroën Teamkollegen Yvan Muller.

«Mein Start war wohl etwas zu gut, aber ich will mich nicht zu hart dafür verurteilen», meint López. «Im ersten Rennen hatte ich mir keinen Fehler erlaubt, dafür aber eben im zweiten Rennen. Das Gute an solchen Fehlern ist, dass man daraus lernt und sich verbessert. Ich dachte noch, vielleicht geht es gerade noch durch. Aber Regeln sind Regeln. Und nach fünf Runden sagte mir mein Ingenieur, dass ich eine Strafe erhalten hatte. Danach konzentrierte ich mich darauf, noch ein paar Autos zu überholen. Insgesamt war es jedoch kein gutes zweites Rennen für mich.»

López hatte bis zu den ROSNEFT WTCC Rennen von Russland an jedem Rennwochenende der Saison 2015 jeweils den ersten Lauf für sich entschieden. Muller durchbrach diese Serie mit seinem Sieg am Moscow Raceway.

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