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Stimmen vor dem WTCC Rennen von China

Stimmen vor dem WTCC Rennen von China

24/09/2015 14:00

Die FIA WTCC Piloten Rob Huff, Qing Hua Ma und Norbert Michelisz äußern sich gemeinsam mit WTCC General Manager François Ribeiro zum WTCC Rennen von China, das an diesem Wochenende auf dem Shanghai International Circuit ausgetragen wird.

François Ribeiro: «China ist sehr wichtig für uns. Zwar geht das Wachstum der Automobilbranche langsam zurück, doch China bleibt weiterhin der größte Automobilmarkt der Welt. Für eine Meisterschaft wie die WTCC ist China ein Muss.»

Qing Hua Ma: «Ich freue mich sehr, mit der WTCC in Schanghai zu fahren. Es ist das zweite Mal, dass ich mit der WTCC in meiner Heimatstadt antrete. Es ist ein aufregender Moment und ich bin bereit, mich noch mehr ins Zeug zu legen als im vergangenen Jahr. Ich habe in diesem Jahr viel von meinen Teamkollegen gelernt und mein Tempo war zuletzt sehr gut, besonders in Japan, wo ich noch einmal richtig Selbstvertrauen getankt habe. Ich hoffe, dass ich auch an diesem Wochenende eine gute Leistung bringe. Mein Ziel ist es natürlich, die Pole Position zu holen und das Rennen zu gewinnen.»

Rob Huff: «Der LADA Vesta ist brandneu und natürlich ein großer Schritt nach vorn, wenn ich ihn mit dem Granta vergleiche, den wir im vergangenen Jahr fuhren. Wir haben in diesem Jahr ein echtes TC1 Auto zur Verfügung. Im Verlauf der Rennwochenenden geht die Entwicklung stetig weiter und so kommen wir in der Startaufstellung sukzessive weiter nach vorn. Bei unserem Heimrennen in Russland fuhren wir mit diesem Auto zum ersten Mal auf das Podest. Das war natürlich fantastisch. Auch zuletzt in Japan lief es wirklich sehr gut, als wir von Startplatz 13 noch auf das Podium fuhren. Sowohl das Auto als auch das Team machen Fortschritte. Darum geht es doch. Wir brauchen noch etwas mehr Zeit und noch ein paar Testfahrten, aber früher oder später werden wir an der Spitze zu finden sein.»

Norbert Michelisz: «Als Rennfahrer ist es immer das große Ziel, um den Titel mitzufahren. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Meisterschaft man antritt. So, wie ich das sehe, ist es nur als Werksfahrer möglich, dieses Ziel zu erreichen. Dank unserer Ergebnisse in der vergangenen Saison und der in dieser Saison gezeigten Fortschritte glaube ich schon, dass ich mich inzwischen in einer guten Position befinde, um im Hinblick auf die kommende Saison über einen Werksvertrag zu sprechen. Unabhängig davon gibt mein aktuelles Team weiterhin das Beste. Wir haben Rennen und eine Pole Position gewonnen. Es ist keine einfache Entscheidung. Ich bin mit Zengö Motorsport aufgewachsen. Als professioneller Rennfahrer muss man ab einem gewissen Punkt aber vorankommen. Ich weiß, dass viele Fahrer an einem Platz in einem der Werksteams interessiert sind. Das ist auch irgendwann in meiner Karriere auch mein Ziel.»

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