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Valente erinnert am Japan Wochenende der WTCC an Jules Bianchi

Valente erinnert am Japan Wochenende der WTCC an Jules Bianchi

03/09/2015 12:00

Hugo Valente, aufstrebendes Talent in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, fährt nächste Woche beim JVC KENWOOD WTCC Rennen von Japan in Erinnerung an seinen verstorbenen Freund Jules Bianchi.

Der 23-jährige Campos Racing Chevrolet Cruze Fahrer greift vom 11. bis 13. September auf dem Twin Ring Motegi wieder ins WTCC Geschehen ein. Es ist das erste Rennen nach der Sommerpause, in der Bianchi infolge seines Unfalls beim Formel 1 Grand Prix von Japan 2014 in Suzuka verstorben ist.

«Japan hat in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz. Ich liebe dieses Land, aber es ist auch das Land, in dem Jules seinen Unfall hatte», sagt Valente. «Im vergangenen Jahr lag ich in Suzuka nur zwei Wochen nach Jules Unfall bis zwei Runden vor Schluss auf Rang zwei. Einen möglichen Podestplatz habe ich kurz vor Schluss verpasst. Das tut mir noch heute weh, denn ich wollte dieses Ergebnis für ihn und für mich unbedingt einfahren. Nun habe ich in Motegi eine weitere Gelegenheit und werde dafür stärker als jemals zuvor kämpfen.»

In der laufenden Saison stand Valente bereits auf dem Podium und schaffte regelmäßig den Einzug ins dritte Qualifying-Segment (Q3). Der Franzose liegt nach 16 Saisonrennen auf Rang neun der Gesamtwertung und kämpft um den Titel in der Yokohama Trophy.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.