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Viel Gerangel kostet zaghaften Loeb ein besseres Ergebnis

Viel Gerangel kostet zaghaften Loeb ein besseres Ergebnis

09/06/2015 19:27

Sébastien Loeb meint, ein verpatztes Qualifying hat ihn bei den ROSNEFT WTCC Rennen von Russland seine Chancen auf gute Ergebnisse bei den FIA WTCC Läufen am Moscow Raceway gekostet.

Loeb, neunmaliger Rallye-Weltmeister, schrieb es einigen Fahrfehlern zu, dass er in der Startaufstellung für beide Rennen nur auf Position elf stand. Unterm Strich brachte er sein Auto im Rennen auf den Rängen sieben und neun ins Ziel.

«Ich habe das Qualifying verpatzt, also konnte ich von meinem Startplatz aus nicht viel erwarten», erklärt der Citroën Total WTCC Fahrer. «Im zweiten Rennen wäre mehr drin gewesen, wenn ich nur an [Qing-Hua] Ma vorbeigekommen wäre. Ich berührte ihn und schubste ihn auch mal von der Linie, aber so wollte ich dann doch nicht an meinem Teamkollegen vorbeigehen. Deshalb blieb ich bewusst hinter ihm. Als ich schließlich realisierte, wie anschließend einige Konkurrenten mit mir umgingen, dachte ich, ich war vielleicht zu nett! Es hat aber Spaß gemacht, auch wenn es nicht immer einfach war, das Auto zu kontrollieren.»

Weil sein Citroën Stallgefährte Yvan Muller das erste Rennen in Russland gewonnen hat, fiel Loeb in der FIA WTCC Fahrerwertung vom zweiten auf den dritten Platz zurück – hinter seinen französischen Landsmann Muller.

Thed Björk ist einer exklusiven Gruppe von Fahrern beigetreten, indem er den Sieg im Eröffnungsrennen beim FIA WTCC Rennen von China davongetragen hat.

Petr Fulín und Kris Richard werden an diesem Wochenende in Imola beim Finale des FIA Tourenwagen Europacups um einen der größten Preise im internationalen Motorsport kämpfen.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.