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Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über das Qualifying in China

Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über das Qualifying in China

27/09/2015 06:15

José María López, Qing-Hua Ma, Nicky Catsburg und John Filippi nahmen an der Pressekonferenz nach dem Qualifying zum ROSNEFT WTCC Rennen von China teil. Das haben sie gesagt.

F:
«Nach einer dramatischen und beeindruckenden Runde in einem sehr frühen Qualifying hast du deine fünfte Pole-Position im Jahr 2015 geholt. Kannst du uns erzählen, wie es war?»

JML:
«Wie immer möchte ich zunächst einmal den Jungs zu ihrer fantastischen Arbeit gratulieren. Catsburg und Filippi haben einen fantastischen Job gemacht. Von Ma bin ich ja gewohnt, dass er hier ist, denn er ist immer sehr schnell. Er hat uns im vergangenen Jahr hier beeindruckt, daher hatte ich erwartet, dass es in diesem Jahr genau sein wird. Er hat in den Freien Trainings viel Druck gemacht. Ich habe ein bisschen von ihm gelernt, und wir haben uns gegenseitig dabei geholfen, die Citroën C-Elysée in die erste Reihe zu stellen. Das ist für das Team sehr wichtig, denn das Hauptziel ist die Herstellermeisterschaft. Ich selbst habe mich von der ersten Runde in Q1 an wohl gefühlt. Es war das erste Mal in diesem Jahr oder sogar in meinen beiden Jahren in der WTCC, dass ich die Abstimmung während des Qualifyings überhaupt nicht verändert habe. Die letzte Runde war etwas schwieriger und vielleicht nicht so sauber wie in Q2, daher wusste ich, dass es eng werden wird. Die Schlüsselstellen waren wahrscheinlich die letzten beiden Kurven. Es war eng, hat aber für die Pole-Position gereicht.»

F:
«Nun zum Lokalmatador Qing-Hua Ma. In Q1 wärest du fast ausgeschieden. Gab es ein Problem oder eine gut geplante Strategie?»

QHM:
«Ich habe sehr sensibel auf die Bedingungen reagiert. Nach der Verschiebung des Qualis habe ich gestern hart an der Abstimmung gearbeitet, lag damit heute morgen aber etwas daneben und musste das korrigieren. Mein Ingenieur hat einen guten Job gemacht, sodass ich in Q2 ein Auto hatte, mit dem ich angreifen konnte. Mein Tempo war gut, und für Q3 habe ich dann noch etwas verändert. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es nicht für den ersten Platz gereicht hat, aber es war okay und das Rennen findet ja erst am Nachmittag statt.»

F:
«Weiter zu Nicky Catsburg, dem Vertreter von LADA Sport Rosneft. Was für eine Überraschung, hattest du eine solche Leistung erwartet?»

NC:
«Das ist auf jeden Fall eine große Überraschung. Ich hatte gestern gehofft, in Q2 zu kommen, daher war der Einzug in Q3 eine große Überraschung. Ich dachte dann, dass es der fünfte Platz werden würde. Meine Runde war recht gut, vor allem der letzte Sektor. Und das hat dann für den dritten Platz gereicht. Ich bin wirklich glücklich.»

F:
«Zu guter letzt zu John Filippi, der zum ersten Mal in dieser Saison bester Teilnehmer der Yokohama Drivers’ Trophy ist. Du hast am Donnerstag gesagt, dass du davon geträumt hast, hier zu fahren, nachdem du die Strecke so oft beim China-Grand-Prix im TV gesehen hast. Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?»

JF:
«Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich vor drei Jahren noch auf der PlayStation mit der Formel 1 auf dieser Strecke gefahren bin. Ich habe einen guten Job gemacht und das Team auch. Wir haben gestern viel gearbeitet, und das hat sich heute morgen ausgezahlt. Wir haben beim Test mit der Arbeit an der Abstimmung begonnen, dann im ersten Freien Training aber einen Fehler gemacht. Wir haben dann aber wieder auf den richtigen Weg zurückgefunden und fanden eine gute Abstimmung. Mir ist sicherlich eine gute Runde gelungen, ich war überrascht.»

Klicken Sie hier, um die vollständige Niederschrift (in englischer Sprache) einzusehen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

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Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.

Norbert Michelisz will das wiederholen, was ihm vor drei Wochen in Japan gelang: Das Eröffnungsrennen aus der ersten Startreihe gewinnen.