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Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über Rennen 2 in Porutgal

Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über Rennen 2 in Porutgal

13/07/2015 00:22

Qing-Hua Ma, Yvan Muller, Gabriele Tarquini, Norbert Michelisz und Tiago Monteiro waren bei der Pressekonferenz nach dem zweiten OSCARO.com WTCC Rennen von Portugal dabei

Frage:
Glückwunsch Ma, wie fühlt es sich an, ein zweimaliger Sieger in der WTCC zu sein?

QMH:
Zunächst einmal möchte ich allen danken, vor allem meinem Team Citroën Racing und meinem Ingenieur. Sie haben exzellente Arbeit geleistet. Gestern hatten wir uns auf die umgekehrte Startaufstellung des zweiten Rennens konzentriert. Das Ziel war, im zweiten Rennen vorne zu stehen, was dank einer guten Leistung von mir und dem Team geklappt hat. Ich hatte einen guten Start und bis zum Ende des Rennens eine gute Pace. Ich bin wirklich glücklich und mag das Gefühl, wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen.

Frage:
Yvan, Bist du mit deinem zweiten Platz zufrieden oder frustriert, weil du an diesem Wochenende nicht gewonnen hast?

YM:
Ich bin schon zufrieden. Ein Podium ist ein Podium, aber natürlich hatte ich mir an diesem Wochenende mehr erhofft. Nach dem Qualifying konnte ich aber nicht mehr erwarten und kann daher zufrieden sein. Natürlich habe ich Punkte auf López verloren, aber ich gebe nicht auf.

Frage:
Was genau ist im Qualifying bei dir schief gelaufen?

YM:
Ich hatte von Beginn an starke Vibrationen und konnte daher in Q1 keine ordentliche Runde fahren. Ich habe dann einen zweiten Reifensatz aufgezogen und es war ähnlich. In Q2 waren die Vibrationen immer noch da und dann kam die rote Flagge. Ich hatte keine frischen Reifen mehr und konnte daher nichts ausrichten.

Frage:
Gabriele, dein zweites Podium im Jahr 2015 nach einem, wie es aussah, schwierigen Rennen. Wie war es aus deiner Sicht, vor allem am Start?

GT:
Im ersten Rennen hatte ich ein wirklich tolles Auto, vielleicht das beste in dieser Saison, denn ich konnte bis zum Ende pushen. Beim Start des zweiten Rennens hatte ich Glück, denn Tiago hatte direkt vor mir einen schweren Unfall. Dadurch gab es vor mir eine große Lücke, in die ich ohne großen Schaden, nur mit einer kleinen Berührung vorne links, hineinstechen konnte. Ich war schnell genug, um den LADA vor mir zu attackieren. Ich habe nachgefragt, wie die Rundenzeit des LADA ist, und mein Team sagte mir, dass er acht Zehntel langsamer ist, was aber nicht genug zum überholen sei. Ich habe es dennoch versucht, denn ich fahre nicht um die Meisterschaft und habe nichts zu verlieren. Ich habe wirklich attackiert, habe es links und rechts, außen und innen versucht. Nachdem ich vorbei war, war es ein einfaches Rennen für mich.

Frage:
Norbert, im Gegensatz zum ersten Rennen stehst du zwar nicht auf dem Podium, hast aber trotzdem ein gutes Resultat erzielt und erneut die Yokohama Drivers’ Trophy gewonnen. Wie verlief das Rennen aus deiner Perspektive?

NM:
Es war sehr ereignisreich. Ich sah, dass Tiago mit einem LADA kollidiert war und musste mich, in der Hoffnung nicht erwischt zu werden, für eine Linie entscheiden. Glücklicherweise konnte ich den beiden Autos ausweichen. Ich wusste dann, dass es ein schwieriges Rennen sein würde, denn die Autos hinter mir würden versuchen, mich zu überholen. Ich habe versucht, ein cleveres Rennen zu fahren. Das Überholmanöver gegen Nicky war hart an der Grenze. Ich sah, wie Gabriele sich an ihm vorbei presste und wollte vor der letzten Schikane das gleiche tun. Ich fuhr sehr dicht an der Leitplanke entlang. Zeitweise fuhren wir zu dritt nebeneinander, und dann spürte ich hinten rechts einen leichten Schlag. Ich konnte das Auto aber glücklicherweise vor der letzten Schikane einfangen.

Frage:
Tiago, zunächst einmal: Bist du nach dem Unfall in der ersten Kurve okay?

TM:
Ja, es geht mir gut. Ich habe etwas Kopfweh, aber ich bin okay. Mein Fuß wurde zwischen den Pedalen eingeklemmt und ist daher etwas gedehnt.

Frage:
Was ist aus deiner Sicht genau passiert?

TM:
Ich hatte einen guten Start, und genau das war im Grunde das Problem. Ich fuhr zwischen die beiden LADA, die sich plötzlich beide in die gleiche Richtung bewegten. Wir haben uns leicht berührt, aber sowas passiert auch auf anderen Strecken. Dann haben sich auf der rechten Seite meine Räder und die von Jaaps Auto berührt, wobei mein Rad abgerissen wurde. Dann ging es direkt in die Mauer. Hätten wir uns an anderer Stelle berührt, wäre ich durchgekommen, aber Rad auf Rad funktioniert leider nicht.

Honda hat sein Engagement in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft verlängert und seine Teilnahme im Jahr 2017 bestätigt. Dann wollen die Japaner mit ihrem Werksteam und den Civic WTCC um weitere Erfolge kämpfen.

Für Honda endete der Samstag beim FIA WTCC Rennen von China mit einem Erfolgserlebnis: Dem Sieg im Manufacturers Against the Clock (MAC3) auf dem Shanghai International Circuit.

José María López sicherte Citroën standesgemäß mit der Pole-Position beim WTCC Rennen von China den Herstellertitel* in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft.

Polestar Cyan Racings Fredrik Ekblom hat sich mit der schnellsten Zeit im zweiten Freien Training des WTCC Rennen von China standesgemäß in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft zurückgemeldet.

WTCC Interview: Thed Björk

24/09/2016 04:19 - 2016

Polestar Cyan Racings schnellem Schweden Thed Björk gelang ein perfekter Start in das «Heimrennen» seines Teams in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft. Im ersten Freien Training zum WTCC Rennen von China fuhr Björk heute morgen die schnellste Zeit. Im Anschluss hatte er über seine starke Vorstellung im Volvo S60 Polestar TC1 Folgendes zu sagen.

Polestar Cyan Racings schnellem Schweden Thed Björk gelang ein perfekter Start in das «Heimrennen» seines Teams in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft. Im ersten Freien Training zum WTCC Rennen von China fuhr Björk heute morgen die schnellste Zeit. Im Anschluss hatte er über seine starke Vorstellung im Volvo S60 Polestar TC1 Folgendes zu sagen.

Thed Björk hat im ersten Freien Training des FIA WTCC Rennen von China heute morgen das Tempo vorgelegt. In seinem Volvo S60 Polestar TC1 des Werksteams umrundete er den 4,603 Kilometer langen Shanghai International Circuit in einer Zeit von 1:51.999 Minuten.