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Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über das Qualifying in Thailand

Was haben sie gesagt? WTCC Fahrer über das Qualifying in Thailand

01/11/2015 07:34

José María López, Sébastien Loeb, Yvan Muller, Mehdi Bennani und Tin Sritrai nahmen an der Pressekonferenz nach dem Qualifying zum WTCC Rennen von Thailand teil. Das hatten sie zu sagen.

F:
«Pole Nummer 13 in deiner WTCC Karriere, die sechste von DHL präsentierte Pole-Position im Jahr 2015 und fünf weitere Punkte auf dem Weg zum zweiten WM-Titel – kein schlechter Vormittag für dich, Jóse. Wie zufrieden bist du?»

JML:
«Ich möchte zunächst dem ganzen Citroën Team danken. Sie haben einen fantastischen Job gemacht und fünf Autos in Q3 gebracht. Wir sind wegen ihnen hier, denn es war ein schwieriges Qualifying. Letztendlich war es gut für mich, aber zum ersten Mal in diesem Jahr war ich fünf Minuten vor dem Ende von Q2 noch nicht weiter. Das war etwas überraschend, denn ich hatte keine sichtbaren Fehler gemacht. Ich war aber zum ersten Mal an diesem Wochenende mit neuen Reifen gefahren, was nicht einfach war. Der entscheidende Moment war meine zweite Runde in Q2. Ich sah auf meiner Anzeige, dass ich vier Zehntelsekunden langsamer als in meiner schnellsten Runde war. Da sagte ich mir: Wenn ich jetzt nicht pushe, ist es vorbei. Ich habe es versucht, doch wenn man mehr will, kann man manchmal alles verlieren. Ich habe dann aber das gefunden, was ich vorher in Kurve 1 durch einen Fehler verloren hatte. Ich sagte mir dann: Wenn ich in Q3 die erste Kurve nicht verpasse, sollte es okay sein, allerdings wusste ich nicht, wie sehr sich die anderen steigern können. Mit gelang eine saubere Runde, und als ich sah, dass die Rundenzeit unter 1:38 Minuten war, war ich überrascht. Ich freue mich wirklich, denn ich konnte den Druck vor der Titelentscheidung spüren. Umso wichtiger war die Pole-Position.»

F:
«Wie wichtig sind diese fünf Punkte psychologisch mit Blick auf die Rennen heute Nachmittag?»

JML:
«Wie ich schon sagte, mag ich es nicht, wenn mir jeder vorrechnet, wie ich die Meisterschaft gewinnen kann. Ich habe auch schon Meisterschaften aus guten Situationen heraus verloren. Man muss erst einmal ins Ziel kommen. Yvan und Seb haben noch die Möglichkeit, die Meisterschaft zu gewinnen, und einfach ist es nie. Natürlich ist die Ausgangslage gut, und es wäre großartig, wenn ich das erste Rennen vor Yvan beenden könnte, denn im zweiten Rennen, wo man sich von hinten durch die anderen Autos kämpfen muss, ist es immer schwieriger. Ich will einfach nur, dass es klappt, egal ob im ersten oder zweiten Rennen, denn ich kenne meine beiden Teamkollegen gut. Sie werden kämpfen und nicht aufgeben.»

F:
«Nun zu dir, Sébastien, Glückwunsch zu Platz zwei. Hättest du schneller fahren oder auf deiner Runde irgendetwas anders machen können?»

SL:
«Ich denke, es war eine gute Runde. Am Ende hatte ich starkes Untersteuern, und vielleicht war ich im zweiten Sektor nicht aggressiv genug. Ich hatte mehr Untersteuern als im Freien Training. Dort bin ich Kurve 7 einige Male voll gefahren, aber das war im Qualifying nicht möglich. Abgesehen vom Untersteuern war ich mit meiner Runde aber ganz zufrieden. Ich habe gepusht und mein Team ist gut. Pechito war wieder einmal schneller, wozu man ihm gratulieren muss, aber ich bin zufrieden.»

F:
«Yvan, das war in Q1 ein recht dramatisches Qualifying, denn dort wäre es fast für dich vorbei gewesen. Kannst du uns diese letzten Sekunden schildern?»

YM:
«Q1 war für mich sehr schwierig. Ich war froh, dass mir im letzten Versuch eine gute Runde gelungen ist, denn drei Minuten vor dem Ende war ich 15. und damit nicht in Q2. Es war sehr schwierig, aber letztlich gelang mit eine gute Runde. Wir haben auch etwas am Auto verändert, was mit geholfen hat. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis von Q3 zufrieden, denn bis zur 17. Minute von Q1 dachte ich, dass ich nicht in Q2 komme.»

F:
«Mehdi, du warst schnellster Teilnehmer der Yokohama Drivers’ Trophy und hast den Einzug in Q3 geschafft, was für dich ähnlich wichtig sein dürfte. Wie beurteilst du deine Leistung?»

MB:
«Das war heute sicherlich das beste Qualifying, denn ich war Schnellster in Q2 und Zweitschnellster in Q1. Als ich hörte, dass neben mir die fünf Werksfahrer in Q3 waren, wusste ich, dass ich eine sehr gute Zeit fahren, ans Limit oder sogar darüber hinaus gehen muss. Im dritten Sektor habe ich es ein wenig übertrieben und drei Zehntel verloren. Es hat aber Spaß gemacht, das Auto an seine Grenzen zu treiben. So dicht bei den Werksfahrern zu sein, ist sehr schön.»

F:
«Zu letzt zu dir Tin, willkommen in der WTCC. Wie zufrieden bist du mit deinen Leistungen in den bisherigen Sessions?»

TS:
«Es ist sehr schwierig für mich, denn ich fahre zum ersten Mal mit dem Chevrolet und bin mein erstes WTCC Qualifying gefahren. Ich habe mich im Vergleich zum Vortag gesteigert, aber die WTCC ist weltweit die Nummer eins in Sachen Tourenwagen, daher muss ich noch eine Menge lernen. Aber immerhin war ich nicht der Langsamste!»

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