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Was haben sie gesagt? WTCC Piloten über Rennen 1 in Portugal

Was haben sie gesagt? WTCC Piloten über Rennen 1 in Portugal

12/07/2015 17:31

José María López, Sébastien Loeb und Norbert Michelisz waren bei der Pressekonferenz nach dem ersten OSCARO.com WTCC Rennen von Portugal dabei.

Frage:
Glückwunsch, José. Du führt die WTCC Wertung nach deinem sechsten Saisonsieg mit 63 Punkten an. Es war eine dominante Performance, aber wie schwierig war es da draußen?

JML:
Ich möchte Sébastien, Norbi, Tiago und allen anderen gratulieren. Hier einige Runden zu fahren, war ziemlich anspruchsvoll. Von außen sah es vielleicht einfach aus, aber es gab viele Dinge zu tun – besonders beim Start. Wir wussten nicht, wie das Auto auf einem anderen Teil der Strecke reagieren würde, und ich hatte ein paar Zweifel diesbezüglich. Aber es lief zu meinen Gunsten, und mein Startplatz war ziemlich gut – vermutlich besser als außen. Ich konnte dann wegziehen, doch es ist sehr schnell, und die Hitze war da. Man kann hören und fühlen, wie das Auto durch die Wellen und Randsteine leidet, und wenn man einen Moment relaxt, kann man einen Fehler machen, was mir ein paar Mal passiert ist. Wir hatten einen kleinen Zwischenfall mit Seb in der Schikane in der ersten Runde, es war ziemlich anspruchsvoll und nicht einfach – aber ich bin sehr glücklich. Das war sehr wichtig für mich.

Frage:
Nun zu dir, Sébastien. José hat den Zwischenfall in der ersten Schikane erwähnt: War das ein Überholversuch von dir?

SL:
Nicht wirklich. Wie in Le Castellet, als ich hinter Ma war und die Reifen berührte, kam José ein wenig weit raus. Ich war hinter ihm und folgte seiner Linie, und wir kamen der Wand ziemlich nah. Es war für mich aber nicht möglich, ihn zu attackieren. Ich habe natürlich gehofft, ihn attackieren zu können, einen besseren Start zu haben und die Führung zu übernehmen, aber als ich sah, dass er einen sehr guten Start hatte, konnte ich nichts tun. Ich habe versucht, den Kontakt zu halten, aber hinter einem Auto hat man Windschatten, der für mehr Untersteuern sorgt. Ich habe verstanden, dass ich den Kontakt nicht halten kann, und schließlich war José ein bisschen schneller als ich. Ich wollte eine gute Lücke zu Rang drei herausfahren, mehr konnte ich nicht tun. Die Konzentration hoch zu halten, war nicht einfach, weil es im Auto wirklich heiß war.

Frage:
Norbi, Rang drei, bester Fahrer der Yokohama Drivers’ Trophy und bester Honda-Pilot: Wie zufrieden bist du?

NM:
Ich bin natürlich ziemlich glücklich. Vom ersten Moment an habe ich mich in diese Strecke verliebt. Nicht wegen dem Layout, sondern wegen der Atmosphäre. Nach dem Qualifying wusste ich, dass ich eine Chance auf das Podium habe. Der Schlüsselmoment war der Start. Ich wusste, dass es schwierig werden würde, wenn Hugo vor mir bleiben würde. Wir haben zwar eine bessere Rennperformance als die Chevrolets oder die LADAs, aber auf einem Stadtkurs ist überholen schwierig. Ich hatte einen wirklich guten Start, und Tiago und Gabriele kamen ebenfalls an Hugo vorbei, danach habe ich mich darauf konzentriert, keine Fehler zu machen. Durch die Hitze war es wirklich schwierig, und das Auto hat stark gelitten, von daher habe ich versucht, mich einfach zu konzentrieren und nicht zu sehr zu relaxen.

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