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Warum Mullers Angriff auf den fünften Titel (vorerst) warten muss

Warum Mullers Angriff auf den fünften Titel (vorerst) warten muss

05/09/2015 08:00

Yvan Muller stellt seinen Angriff auf einen fünften Titel in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft hinten an – zumindest an diesem Wochenende.

Der Franzose startet bei der FIA Rallye-Cross Weltmeisterschaft in Lohéac in Frankreich. Anschließend fliegt er nach Japan, um am kommenden Wochenende die beiden WTCC Rennen zu bestreiten.

«Ich freue mich sehr darüber, in Lohéac anzutreten. Vor allem freue ich mich auf den ersten Start und die erste Kurve», sagt Muller, der einen Albatec Racing Peugeot steuern wird. «Ich habe im Simulator einige Zeit damit verbracht, die Strecke zu lernen, aber das kann man natürlich nicht mit der Realität vergleichen.»

«Die Autos sind großartig und sehr schnell. Sie wurden so konzipiert, dass sie sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter funktionieren. Deshalb wird es wohl einen Kompromiss brauchen. Ich glaube, die größte Herausforderung wird es sein, herauszufinden, wie stark man auf Schotter attackieren kann. Ich muss sicherstellen, dass ich mir die Reifen über das Wochenende einteile und erwarte einen harten Kampf», so Muller.

Das JVC KENWOOD WTCC Rennen von Japan nimmt Muller am kommenden Wochenende als Zweiter der Gesamtwertung in Angriff. Sein Rückstand auf Citroën Total WTCC Teamkollege José María López beträgt 55 Punkte. Zwar ist Muller mit 45 Rennsiegen der erfolgreichste Fahrer der WTCC, in Japan hat er allerdings noch nie gewonnen.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.

Norbert Michelisz will das wiederholen, was ihm vor drei Wochen in Japan gelang: Das Eröffnungsrennen aus der ersten Startreihe gewinnen.

Tom Coronel konnte es kaum glauben, dass er gestern in den letzten Sekunden von Q2 des FIA WTCC Rennen von China von der Pole-Position des Eröffnungsrennens verdrängt wurde.

Mehdi Bennani ist dem Sieg in der WTCC Trophy, der Wertung für Privatfahrer in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, einen Schritt näher gekommen. Im Qualifying auf dem Shanghai International Circuit war er gestern klar schneller als sein Rivale Tom Chilton.

Samstag, der 24. September wird in die Geschichte von Polestar Cyan Racing eingehen.