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Wie Alex Zanardi WTCC Star Tom Chilton dabei behilflich ist, in Marrakesch einen kühlen Kopf zu bewahren

Wie Alex Zanardi WTCC Star Tom Chilton dabei behilflich ist, in Marrakesch einen kühlen Kopf zu bewahren

17/04/2015 18:45

Tom Chilton muss sich bei Alex Zanardi bedanken, wenn er bei den Eurodatacar WTCC Rennen von Marokko an diesem Wochenende einen kühlen Kopf bewahrt.

Zanardi, ein früherer WTCC Rennsieger, tritt in diesem Jahr in der Blancpain-Sportwagen-Rennserie an – ebenfalls für ROAL Motorsport, die auch für den Einsatz von Chiltons Fahrzeug in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft verantwortlich zeichnen und auch das Auto seines Teamkollegen Tom Coronel an den Start bringen.

Bei mehr als 50 Grad Celsius im Cockpit seines Chevrolet RML Cruze TC1 Rennwagens war Chilton beim WTCC Auftakt in Argentinien einem Kollaps nahegewesen. Nun setzt er alles daran, in der Hitze von Marrakesch einen kühlen Kopf zu bewahren. An diesem Wochenende werden nämlich erneut Außentemperaturen von jenseits der 30 Grad Celsius erwartet.

«Alex hat mir freundlicherweise seine Kühlweste geliehen. Ich habe also gewissermaßen einen tragbaren Kühlschrank für meinen Körper dabei», sagt Chilton und fügt hinzu: «In Argentinien wäre ich im Auto schier weggeschmolzen. Beim Aussteigen wurde ich ohnmächtig. Das war keine Frage der Fitness, sondern lag einfach nur daran, dass es in meinem Fahrzeug so heiß war, dass sich die Elektronik abgeschaltet hatte. Es war richtig hart. Und ich will es auf keinen Fall noch einmal erleben, weil es sich einfach furchtbar angefühlt hat.»

Chilton hat in Marrakesch bereits einen Podestplatz erzielt. Er zählt zu den Spitzenreitern der Yokohama Drivers’ Trophy für Privatfahrer.

Foto: BMW Motorsport

Einige Fahrfehler im Qualifying zum FIA WTCC Rennen von Portugal zeigten, dass der zweimalige Weltmeister José María López auch nur ein Mensch ist. Mit zwei fünften Plätzen behielt der Argentinier in der Gesamtwertung der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft aber alles unter Kontrolle.

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