Back

News

Wie schwierig ist Marrakesch? Frag’ WTCC Lokalmatador Bennani

Wie schwierig ist Marrakesch? Frag’ WTCC Lokalmatador Bennani

19/03/2015 12:36

Im nächsten Monat reist die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft zum Eurodatacar Marokko Rennen der WTCC. Und wer geglaubt hatte, der Saisonauftakt in Argentinien wäre für die Fahrer bereits eine harte Prüfung gewesen, der muss laut Lokalmatador Mehdi Bennani in Marrakesch das Wort «schwierig» noch einmal steigern.

Bennani zählt in seinem Citroën C-Elysée WTCC zum Kreis der Favoriten, doch Fehler werden auf dem Moulay El Hassan Stadtkurs mit seinen von Betonmauern gesäumten Geraden und Kurven hart bestraft.

«Es ist sehr schwierig, denn man darf sich nicht den kleinsten Fehler erlauben», sagt Bennani, der für Sébastien Loeb Racing antritt. «Es ist nicht so wie in Argentinien, wo man beispielsweise nach einem Fehler im Qualifying ins Kiesbett ausweichen kann. Wenn man in Marrakesch einen Fehler macht, landet man direkt in der Wand und kann am Auto viel kaputt machen. Es ist nicht nur schwierig, sondern eine große Herausforderung, ans Limit zu gehen und dabei das Auto auf der Strecke zu halten.»

Der 4,624 Kilometer lange Circuit Moulay El Hassan war 2009 zum ersten Mal Schauplatz eines WTCC Rennens. In diesem Jahr findet die Veranstaltung von 17. bis 19. April statt.

Mit dem Citroën Werksteam auf Kurs zu Title Nummer drei in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft spricht Lokalmatador José María López vor dem WTCC Rennen von Argentinien (5.-7. August) über Messi, Fangio, Steaks, Stress und Siege.

LADA Sport Rosneft absolvierte vor dem WTCC Rennen in Argentinien in Spanien einen dreitägigen Test.

Mehdi Bennani holte sich seinen zweiten Sieg in der FIA World Touring Car Championship in einem actiongeladenen nassen Eröffnungsrennen auf dem Hungaroring im April. Tom Chilton kam damals von Startplatz 10 nach vor und sorgte beim 100. Start von Sébastien Loeb Racing für einen Doppelsieg.

Während José Maria López neue Rekorde in der FIA World Touring Car Championship aufgestellt hat, schrieb auch Thed Björk beim WTCC Rennen von Ungarn im April Geschichte.

Nicky Catsburg verrät, mit welchem Plan er im nächsten Monat in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft erfolgreich sein will.

Beim Grand Prix auf dem Hungaroring an diesem Wochenende werden neue Rekordrunden keine Überraschungen sein, findet Norbert Michelisz, der beste Rennfahrer Ungarns.