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WTCC CHAMPION LÓPEZ IST DER TESTMEISTER AUF DER NORDSCHLEIFE

WTCC CHAMPION LÓPEZ IST DER TESTMEISTER AUF DER NORDSCHLEIFE

28/04/2015 17:53

José María López gab sich am Dienstag auf der Nürburgring Nordschleife keine Blöße und legte bei den offiziellen Testfahrten für die WTCC Rennen von Deutschland (14. bis 16. Mai) die Messlatte für seine Gegner in der FIA World Touring Car Championship.

Der amtierende WTCC Champion drehte auf der 25,278 Kilometer langen Nordschleife am Steuer seines Citroën C-Elysée WTCC mit einer Zeit von 8:38.028 Minuten die schnellste Runde. Es war das erste Mal, dass die aktuellen Autos der FIA World Touring Car Championship auf der legendären Rennstrecke in der Eifel unterwegs waren.

Wenn auf der Nürburgring Nordschleife die Saisonläufe sieben und acht der WTCC über die Bühne gehen, wird López aber kämpfen müssen. Sein französischer Citroën Teamkollege Sébastien Loeb wechselte sich mit dem Argentinier, der die Gesamtwertung derzeit anführt, an der Spitze der Zeitenliste ab. Zudem wusste eine ganze Reihe weiterer WTCC Piloten auf der herausfordernden Strecke mit 170 Kurven zu überzeugen.

«Vielleicht war ich in einem früheren Leben schon mal ein Rennfahrer auf dieser Strecke, denn ich fühlte mich vom ersten Moment an wohl, obwohl ich zuvor nur 10 Runden mit einem PKW absolviert hatte», sagt López, der unter dem Strich 2,489 Sekunden schneller war als Loeb. «Die Tatsache, dass es trocken war, half mir ungemein. Ich war zufrieden mit dem Auto. Der Grip war gut. Mit meiner Rundenzeit habe ich mich selbst überrascht. Ich dachte erst, dass etwas mit der Zeitnahme nicht stimmt. Jetzt hoffe ich, dass ich auch nach dem Rennen so zufrieden sein werde.»

Der Chinese Ma Qing Hua (Citroën) war Drittschnellster vor Gabriele Tarquini, der im schnellsten Honda Civic WTCC Rang vier belegte. Yvan Muller reihte sich mit seinem Citroën als Fünfter ein. Rang sechs ging an Hugo Valente in einem Chevrolet RML Cruze TC1. Rob Huff fuhr für LADA Sport Rosneft auf Rang neun, doch der Brite musste sich auf ein paar wenige Runden am Steuer des Vesta TC1 seines Teamkollegen James Thompson beschränken. Das russische Team hat nach Huffs Unfall beim zweiten Rennen in Marokko für die an diesem Wochenende anstehenden MOL Group WTCC Rennen von Ungarn ein neues Auto aufgebaut.

Sabine Schmitz fuhr bei ihrem ersten Auftritt am Steuer eines TC1 Autos auf einen starken 13. Rang. Schmitz, die im kommenden Monat bei ihrem Heimrennen ihr WTCC Debüt geben wird, verbrachte den Testtag damit, ihren ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Chevrolet kennenzulernen und ein passendes Setup zu erarbeiten.

Weil zahlreiche Fahrer ihre Wettbewerbsfahrzeuge für Ungarn schonten und stattdessen mit anderen Rennautos am Testtag teilnahmen, wird man bis zum ersten Freien Training der WTCC Rennen von Deutschland (14. Mai) warten müssen, um ein klares Bild von den Kräfteverhältnissen auf der Nürburgring Nordschleife zu erhalten.

Gabriele Tarquini war in dieser Woche zu Besuch in Russland, um für LADA einige neue Modelle vorzustellen, darunter die jüngste straßentaugliche Version des Vesta TC1 World Touring Car. In Moskau hatte Tarquini seinen letzten Sieg in der FIA World Touring Car Championship gefeiert.

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