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WTCC Journalisten schildern ihre Momente des Jahres 2015

WTCC Journalisten schildern ihre Momente des Jahres 2015

30/12/2015 12:00

Wieder einmal hat die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für sensationelle Momente gesorgt. Fünf Journalisten, die über die Saison 2015 berichtet haben, beschreiben was sie bewegt hat.

Stéphane Barbe, L’Equipe: «Ohne Zweifel der Moment, als Sébastien Loeb nach dem zweiten Rennen in Katar zum letzten Mal in die Box von Citroën zurückkehrte. Die meisten Teammitglieder von Citroën hatten sich entlang der Boxengasse aufgestellt und applaudierten ihm, als er aus dem Auto ausstieg. Seb war ziemlich überrascht und verlegen. Mein Moment war der, als er mit einem bewegten Lächeln auf dem Gesicht sagte: Danke, aber hört auf! Er war den Tränen nahe. In diesem Moment dort zu sein, war sehr emotional.»

Eric Bellegarde, AUTOhebdo: «Mein Moment des Jahres war auf dem Nürburgring, als Pechito im Qualifying regelrecht geflogen ist. Außerdem hatte ich dort die Gelegenheit, eine Runde auf dem Beifahrersitz von Seb Loeb im C-Elysée WTCC mitzufahren. Das war atemberaubend.»

Michael Bräutigam, Motorsport Aktuell: «Mit gerade einmal 20 Runden Rennerfahrung hat José María López die schwierigste Rennstrecke der Welt gemeistert und vor allem im ersten Rennen alle anderen deklassiert. Pechito über die Nordschleife fliegen zu sehen, war etwas ganz Besonderes. Selbst die besten Rennfahrer brauchen normalerweise Jahre, um die Strecke richtig zu beherrschen. Und dann kommt er, gibt bei seinem ersten Rennen Vollgas und fährt fehlerfrei. Was für ein unglaubliches Talent.»

Neil Hudson, Touringcartimes.com: «Für mich persönlich war das Debüt der WTCC in Vila Real aus mehreren Gründen eine sehr faszinierende Veranstaltung. Da gab es am Samstag nach den Protesten von Honda und Citroën wegen der Strategie im Qualifying bis spät in die Nacht Diskussionen. Dann gab es den Streit zwischen dem ruhigen Qing-Hua Ma und dem aufbrausenden Tom Coronel, und dann die aufregenden Rennen am Sonntag. Bei einem Gespräch am späten Samstagabend berichtete mir Serienchef François Ribeiro von seinen Plänen, die Schikanen für 2016 zu überarbeiten, nachdem sie das Debüt ein wenig verdorben hatten. Außerdem sprach er über seine geradezu bizarre Idee, in beiden Richtungen um den Kreisverkehr des jüngsten Stadtkurs der WTCC zu fahren. Und genau das haben wir am Sonntag dann erlebt. Nicky Catsburg reagierte blitzschnell und fuhr links herum, nachdem Sébastien Loeb in Runde zehn ein etwas zu optimistisches Manöver gegen Catsburg und Norbert Michelisz gefahren hatte. Später hat er dann nicht so schnell reagiert, landet in der Leitplanke und sorgte für eine rote Flagge. Es war ein tolles Rennwochenende am Ende der Europasaison, das alles hatte, was man sich wünscht: Diskussionen hinter den Kulissen und spannenden Tourenwagensport.»

Stefan Ziegler, Motorsport.com: «Das Highlight des Jahres waren die Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Die Idee, eine Weltmeisterschaft auf den Ring zu bringen, war zu gut, um wahr zu sein. Es war verrückt. Doch nachdem ich die Autos zum ersten Mal auf der Strecke sah und die Anziehungskraft dieser Veranstaltung spürte, wusste ich, dass es das richtige für die Meisterschaft war. Die WTCC hat einen neuen Saisonhöhepunkt, und zwar einen ganz besonderen.»

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