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WTCC Legende Muller: 42 – und jetzt mehr, bitte

WTCC Legende Muller: 42 – und jetzt mehr, bitte

22/04/2015 13:43

Yvan Muller möchte, dass sein Rekordsieg Nummer 42 bei der FIA World Touring Car Championship in Marokko vergangene Woche der erste von vielen im Jahr 2015 sein wird.

Mit einem Start-Ziel-Triumph im zweiten Eurodatacar WTCC Rennen von Marokko hat Muller seinen ersten Sieg der neuen Saison eingefahren, nachdem er dem immensen Druck von Citroën Teamkollege Sébastien Loeb im 14 Runden andauernden Wettbewerb widerstehen konnte.
Nach seinem Sieg in den Straßen von Marrakesch sagte Muller, der im Juni 2014 in Spa-Francorchamps seinen letzten WTCC Sieg feiern konnte: «Ich bin wirklich glücklich, nach einer langen Zeit zurück auf der Siegerstraße zu sein. Es war wichtig, nach Argentinien einen Sieg und einige Punkte zu holen. Jetzt müssen wir einen Schritt weiter gehen.»

Muller ist als Viertplatzierter nach Nordamerika gekommen, aber der Sieg und der fünfte Platz im ersten Rennen brachten ihn auf Rang drei, 19 Punkte hinter seinem französischen Landsmann Loeb.

«Ich hatte einen guten Start im ersten Rennen», erklärte Muller. «Ich war in der ersten Kurve vorsichtig, weil ich mein Auto und damit meine Chancen in Rennen zwei nicht ruinieren wollte. Dass ich von so weit hinten noch auf Rang fünf gefahren bin, war befriedigend. Rennen zwei war nicht einfacher. Ich musste vom Start bis ins Ziel attackieren, weil Seb nicht lockergelassen hat. Selbst als ich ein wenig in Front lag, musste ich ständig die Temperaturen meiner Bremsen im Auge behalten.»

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.

Norbert Michelisz will das wiederholen, was ihm vor drei Wochen in Japan gelang: Das Eröffnungsrennen aus der ersten Startreihe gewinnen.

Tom Coronel konnte es kaum glauben, dass er gestern in den letzten Sekunden von Q2 des FIA WTCC Rennen von China von der Pole-Position des Eröffnungsrennens verdrängt wurde.

Mehdi Bennani ist dem Sieg in der WTCC Trophy, der Wertung für Privatfahrer in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, einen Schritt näher gekommen. Im Qualifying auf dem Shanghai International Circuit war er gestern klar schneller als sein Rivale Tom Chilton.

Samstag, der 24. September wird in die Geschichte von Polestar Cyan Racing eingehen.