Back

News

WTCC SAISONRÜCKBLICK: GOLDENPORT PARK

WTCC SAISONRÜCKBLICK: GOLDENPORT PARK

27/01/2015 11:00

Citroëns Startrio verpasste 2014 erstmals den Sprung auf die oberste Stufe des Podiums, als die FIA WTCC bei ihrem ersten Besuch auf dem Goldenport Park Circuit in Peking zwei denkwürdige Siege feierte.

Zunächst ließ Tom Chilton im ROAL Motorsport Chevrolet Cruze seiner beeindruckenden Pole-Position im ersten Rennen den Sieg folgen, anschließend holte Rob Huff im zweiten Rennen einen emotionalen ersten LADA Sieg in der WTCC.

Citroën konnte sich währenddessen darüber freuen, dass jeder Fahrer es einmal auf das Podium schaffte und das Team dem Herstellertitel so ein Stück näher kam. In der TC2T Klasse erholte sich Franz Engstler von einem Dreher in der Mitte des Rennens und sicherte sich in seinem Liqui Moly Team Engstler BMW zwei weitere Siege.

Chilton erwies sich im ersten Rennen als unschlagbar, selbst nachdem eine Kollision zwischen den Chevrolets von Dušan Borković und René Münnich eine Safety-Car-Phase verursachte, die seine Führung verkleinerte. Er hielt Yvan Muller und Serien-Spitzenreiter José María López in ihren Citroën C-Elysees auf den Plätzen zwei und drei hinter sich. Deren Teamkollege und Lokalmatador Ma Qing Hua erlebte währenddessen eine Enttäuschung. Er landete in Runde 23 in den Reifenstapeln.

Im zweiten Rennen holte Huff bei umgekehrter Startreihenfolge das Optimum aus seiner ersten Startposition und kontrollierte das Rennen, während Tom Coronel ROAL einen weiteren starken zweiten Platz vor Sébastien Loebs Citroën bescherte. Der Titel des Yokohama Performer ging in beiden Rennen an López.

«Es war mein erster Sieg seit Macau im vergangenen Jahr und ganz sicher der härteste meiner Karriere», sagte Huff. «Daher werde ich ihn für immer in Ehren halten.»

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.