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WTCC SAISONRÜCKBLICK: TERMAS DE RÍO HONDO

WTCC SAISONRÜCKBLICK: TERMAS DE RÍO HONDO

19/01/2015 15:39

Für José María López hätte es im August 2014 nicht besser laufen können, denn bei seinem FIA WTCC Heimrennen in Argentinien erzielte er gleich zwei Laufsiege.

Rund 50.000 Fans sahen vor Ort zu, als «Pechito» im ersten Rennen auf dem Autódromo Termas de Río Hondo von der Pole-Position zum Sieg fuhr. Im zweiten Lauf kämpfte er sich durch das Feld nach vorn und rang Rob Huff im wesentlich verbesserten LADA Granta noch nieder, um erneut zu siegen.

López’ Hauptrivale um den WM Titel und gleichzeitig sein Teamkollege bei Citroën Racing, Yvan Muller, belegte in beiden Rennen den dritten Platz. Und so baute López seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor der Sommerpause auf 60 Punkte aus.

Zengö Motorsport Fahrer Norbert Michelisz kam im ersten Rennen als starker Zweiter ins Ziel und war damit bester Honda Pilot. Er hielt Muller im C-Elysee gekonnt hinter sich. Das dritte Citroën Werksauto mit Sébastien Loeb erzielte Rang vier. Dank der umgedrehten Startaufstellung führte Huff das Feld für acht Runden an, ehe er seine Position an López abtreten musste. Doch die russische Marke LADA war trotzdem mehr als zufrieden, schließlich gelang ihr mit Platz zwei das erste WTCC Podestergebnis. Zudem führte der Granta erstmals überhaupt ein Rennen an.

Huff hatte im ersten Rennen den siebten Platz erreicht, auch sein LADA Teamkollege James Thompson war in die Punkteränge gefahren und wiederholte Platz zehn im zweiten Rennen. Liqui Moly BMW Fahrer Franz Engstler kam in beiden Läufen als Sieger der TC2T Klasse über die Ziellinie. Der Titel des Yokohama Performer ging in beiden Rennen an López.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.