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WTCC STAR CORONEL WILL NICHT NOCH MAL RAMBO SEIN

WTCC STAR CORONEL WILL NICHT NOCH MAL RAMBO SEIN

20/02/2015 11:56

Nachdem seine Tage als Rambo vorbei sind, konzentriert sich Tom Coronel für den Rest der Saison 2015 vollkommen auf die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft.

Der niederländische Rennfahrer hat im Januar 2015 die 9.111 Kilometer lange Rallye Dakar bestritten – alleine. Seine Erlebnisse hat er mit denen von Filmfigur John Rambo verglichen, der sich ebenfalls als Überlebenskünstler beweisen muss.

«Die Dakar war nur ein Nebenprojekt, weil mein Bruder ein Team hatte. Ich werde diese Rallye aber niemals erneut alleine bestreiten», sagt Coronel. «Für jemanden wie mich, der es mag, Leute um sich herum zu haben, waren diese 15 Tage doch sehr einsam und schwierig. Ich war MacGyver, ich war Rambo, ich war Mechaniker und ich war Fahrer – alles auf einmal. Doch ich habe es überstanden und nun liegt es hinter mir.»

Coronel geht schon seit 2005 in der FIA WTCC an den Start. Seither hat er bereits 222 Rennen in der Meisterschaft bestritten. «Ich fühle mich einfach wohl in dieser Rennserie», erklärt der 42-Jährige, der in diesem Jahr einen ROAL Motorsport Chevrolet RML Cruze TC1 fährt. «Ich kenne die WTCC Familie, ich kenne die Autos und die Piloten. Die Berichterstattung in den Medien, vor allem die TV-Zeit, ist klasse für meine Sponsoren.»

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.

Norbert Michelisz will das wiederholen, was ihm vor drei Wochen in Japan gelang: Das Eröffnungsrennen aus der ersten Startreihe gewinnen.

Tom Coronel konnte es kaum glauben, dass er gestern in den letzten Sekunden von Q2 des FIA WTCC Rennen von China von der Pole-Position des Eröffnungsrennens verdrängt wurde.

Mehdi Bennani ist dem Sieg in der WTCC Trophy, der Wertung für Privatfahrer in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft, einen Schritt näher gekommen. Im Qualifying auf dem Shanghai International Circuit war er gestern klar schneller als sein Rivale Tom Chilton.

Samstag, der 24. September wird in die Geschichte von Polestar Cyan Racing eingehen.