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WTCC Star Loeb: Abenteuer Dakar beginnt in Marokko

WTCC Star Loeb: Abenteuer Dakar beginnt in Marokko

10/10/2015 12:00

Sébastien Loeb, der in der laufenden Saison der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft drei Rennsiege vorweist, begann am Wochenende mit seinen Vorbereitungen auf die Rallye Dakar. Loeb nahm an der Rallye Marokko, dem vorletzten Saisonlauf der FIA Cross-Country-Weltmeisterschaft, teil.

Zwar erreichten Loeb und Beifahrer Daniel Elena mit ihrem Peugeot 2008 DKR das Ziel, doch mehrere Rückschläge im Verlauf der fünf Tage hatten zur Folge, dass sie sich im Endergebnis mit Platz 44 zufriedengeben mussten.

«Das war mein erster Einsatz bei einer Cross-Country-Rallye. Das Ergebnis ist durchaus positiv», urteilt Loeb und berichtet: «Wir hatten Spaß. Auf den ebenen Passagen, wo es auf die fahrerischen Qualitäten ankommt, haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. In den Dünen und in den bewachsenen Passagen war es allerdings schwierig, die richtige Route zu finden. Wir haben in dieser Woche viel über unsere Stärken und Schwächen gelernt und wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen.»

Peugeot-Sportchef Bruno Famin ergänzt im Hinblick auf Loeb und dessen angestammten Beifahrer Elena: «Obwohl sie beinahe schon vor dem Ziel der ersten Etappe hätten aufgeben müssen, haben sie die Rallye beendet. Auf ihrem Weg sahen sie sich verschiedenen Herausforderungen gegenübergestellt. Sie haben während der zurückliegenden fünf Tage viel gelernt. Es waren äußerst nützliche Erfahrungswerte.»

Weiter geht es für Loeb nun wieder am Steuer seines Citroën C-Elysée WTCC, mit dem er vom 31. Oktober bis zum 1. November das WTCC Rennen von Thailand bestreitet.

John Filippis Hoffnungen, seine Pole Position im Eröffnungsrennen des FIA WTCC Rennens von China am vergangenen Wochenende in ein starkes Resultat umzumünzen, endeten frühzeitig. Eine Kollision in Runde drei warf ihn auf dem Schanghai International Circuit aus dem Rennen.

Nicky Catsburg wäre beim FIA WTCC Rennen von China am vergangenen Wochenende um ein Haar um seinen Start aus der ersten Reihe gebracht worden. Grund dafür ist eine Kette bizarrer Ereignisse auf dem Schanghai International Circuit.

Für die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft geht es als nächstes nach Katar, nachdem das WTCC Rennen von Thailand, das ursprünglich auf den 4. bis 6. November angesetzt war, endgültig abgesagt worden ist.

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.