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WTCC STAR STEFANO D’ASTE: NACHFOLGER VON VALENTINO ROSSI

WTCC STAR STEFANO D’ASTE: NACHFOLGER VON VALENTINO ROSSI

29/03/2015 19:08

Der ehemalige Motorradrennfahrer Stefano D’Aste, inzwischen Rennsieger in der FIA World Touring Car Championship, erinnert sich an die Zeit, als er die Maschine von Valentino Rossi übernahm.

D’Aste und Rossi fuhren in der Saison 1994 gemeinsam 125er-Rennen, bevor Cagiva D’Aste für 1995 als Nachfolger von Rossi verpflichtete, weil dieser in die 250er-Klasse aufstieg.

Während Rossi in den folgenden Jahren zahlreiche WM-Titel in der 500er-Klasse und der MotoGP-Klasse gewann, stieg D’Aste auf vier Räder um. Zunächst war der Italiener in der Rallye-Szene unterwegs, bevor er einen erfolgreichen Wechsel in den Tourenwagensport vollzog.

«Als Valentino im Jahr 1994 Werksfahrer bei Cagiva war, war ich ein werksunterstützter Fahrer», erinnert sich D’Aste. «Ich hatte die offiziellen Teile zur Verfügung, aber das Motorrad war jenes, das Valentino in der Saison zuvor gefahren hatte. Als Valentino die 125er-Klasse verließ, unterschrieb ich bei Cagiva einen Vertrag und übernahm damit Valentinos Platz. Ich fuhr solange mit seinem Motorrad bis ich eine Evolutionsstufe erhielt. Weil Valentino im Jahr zuvor den Titel gewonnen hatte, fuhr ich mit der Startnummer 1.»

D’Aste erinnert sich gern an seine Zeit auf zwei Rädern zurück und vergleicht die Atmosphäre im Motorradrennsport mit jener in der WTCC, wo er in diesem Jahr einen ALL-INKL.com Münnich Motorsport Chevrolet steuert.

«Wir waren oft gemeinsam im Fahrerlager unterwegs und hatten dabei viel Spaß, denn wir stellten dumme Sachen an», erzählt D’Aste von seiner Zeit mit Rossi und geht ins Detail: «Wir alberten mit Wasserspritzpistolen herum und jagten mit Motorrollern querfeldein übers Gelände. So geht es auch in der WTCC zu. Mir war klar, dass Valentino eine große Karriere vor sich haben würde. Ich freue mich, dass er jetzt wieder richtig konkurrenzfähig ist.»

Mit der gleichen Punktzahl wie Tiago Monteiro kam Yvan Muller im Kampf um die inoffizielle Silbermedaille in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach China, nach Hause ging er mit 31 Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen.

Zwei Kurven fehlten Norbert Michelisz, um das zweite Eröffnungsrennen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Folge zu gewinnen, bevor er mit einem späten Manöver von Thed Björk auf Rang zwei zurückverwiesen wurde.

LADA Pilot Gabriele Tarquini ist überzeugt davon, dass er am Sonntag in China seinen 22. Sieg in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte einfahren können, wäre der Kontakt mit Tom Chiton nicht gewesen.

José María López erlebte ein weiteres Traumwochenende bei der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft und konnte in China das Hauptrennen gewinnen und sich die fünfte TAG Heuer Best Lap Trophy sichern.

José María López gelang im Hauptrennen des FIA WTCC Rennen von China ein dominanter Sieg, während Mehdi Bennani bei einem Citroën Dreifacherfolg vorzeitig den Titel in er WTCC Trophy gewann.

Nach einem Überholmanöver gegen Norbert Michelisz in der vorletzten Runde des Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von China feierte Thed Björk den ersten Sieg in der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft für ihn, Volvo und Polestar Cyan Racing.