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Auf Zeitreise mit WTCC Fahrer Huff

Auf Zeitreise mit WTCC Fahrer Huff

20/03/2015 11:06

Rob Huff tauscht seinen neuen LADA Vesta TC1 an diesem Wochenende gegen zwei klassische Rennwagen ein, wenn er sein Debüt beim Goodwood Members’ Meeting in Großbritannien gibt.

Huff, Tourenwagen-Weltmeister von 2012 und Rekordhalter für die meisten Rennstarts in der FIA WTCC, ist sensationell in die WTCC Saison 2015 gestartet: Beim Auftakt in Argentinien fuhr er im ersten Qualifyingabschnitt die Bestzeit.

Doch jetzt geht der britische Rennfahrer auf Zeitreise, indem er bei der Veranstaltung in Goodwood ein Gruppe-1-Modell eines Ford Capri sowie einen Jaguar E-Type Coupé mit verringertem Luftwiderstand pilotiert. Damit wollen die Teilnehmer den Flair eines Automobilrennens aus den 1950er- und 1960er-Jahren wiederaufleben lassen.

Huff mag zwar ein Neuling beim Goodwood Members’ Meeting sein, die 3,8 Kilometer lange Strecke und der Jaguar von Dick Prothero sind ihm allerdings wohlbekannt. Mit diesem Auto fuhr er schon im vergangenen Jahr beim RAC TT in Goodwood.

Gemeinsam mit seinem Freund Richard Meins steuert Huff den Jaguar am Samstag bei der Graham-Hill-Trophy, ehe er für Sonntag auf den Ford Capri III 3.0S umsteigt, mit dem er das Gerry-Marshall-Trophy-Rennen bestreitet. Erneut teilt sich Huff dabei das Fahrzeug mit Meins.

«Als der Jaguar 1961 erstmals in Goodwood antrat, kam er nicht über Platz sechs hinaus. 2014 toppten Richard und ich dieses Ergebnis, indem wir beim Goodwood Revival den fünften Rang erzielten», sagt Huff, der vom 17. bis 19. April 2015 für das WTCC Rennen von Marokko wieder in sein LADA Dienstfahrzeug zurückkehren wird. «Im Winter haben wir ein paar Veränderungen am Jaguar vorgenommen. Hoffentlich ist das Auto nun schneller und auch siegfähig.»

«Ich werde auch den neuen Capri von Richard fahren. Dieses Auto ist neu für uns beide. Es wurde aufwändig restauriert und ich bin schon gespannt, zu sehen, was es leistet», meint Huff und merkt an: «Als ich erstmals in diesen klassischen Rennwagen fuhr, hatte ich große Sorgen, weil ich die Autos ja nicht beschädigen wollte. Aber Richard sagt einfach nur: Er würde diese Fahrzeuge nicht auf der Rennstrecke haben wollen, wenn er damit keine Rennen fahren wollen würde.»

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