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Coronol bereit für die WTCR 2018… aber erst muss er das Biest zähmen

Coronol bereit für die WTCR 2018… aber erst muss er das Biest zähmen

05/01/2018 06:00

Tom Coronel is bereit für den FIA World Touring Car Cup. Erst muss er jedoch seine Maschine bei der Rallye Dakar zähmen. Morgen startet die Rallye in Lima, der Hauptstadt von Peru.

Tom Coronel ist seit dem Jahr 2001 im Tourenwagen-Sport fest verankert. Der Veteran sei „aufregter als je zuvor“ und freue sich riesig auf die Debütsaison des FIA World Touring Car Cups. Im Jahr 2017 hat er erste Erfahrungen in der TCR gesammelt.

Die WTCR ist der Nachfolger der WTCC und Coronel möchte unbedingt ins Steuer greifen, wenn die neue Ära am 7. April in Marokko beginnt.

„Mein Ziel ist es, dort zu starten“, sagt der Niederländer. „Ich habe den Honda Civic in der TCR Benelux gesteuert und das Racing sehr genossen. Das Rennen in Spa war etwas ganz Besonderes, da es in sechs Runden sechs verschiedene Führende gab. Alle Marken haben in den verschiedenen Phasen des Rennens ihre Stärken.“

„Ich habe einige Optionen und muss abwarten, welche die Beste ist. Die neuen Regeln geben mir definitiv die Chance, mit der Spitze mitzuhalten. Ich werde nicht mehr nur jemand sein, der das Feld auffüllt und andere Piloten zu Helden macht. Das ist der beste Deal, der in den vergangenen zehn Jahren im Tourenwagen-Sport über die Bühne gegangen ist.“

Bevor Coronel in der WTCR startet, wird er mit seinem Zwillingsbruder Tim an der Rallye Dakar teilnehmen. Die beiden Rennfahrer werden in einem Jefferies Renn-Buggy Platz nehmen, den sie liebevoll „das Biest“ getauft haben.

Für Tom Coronel ist es der fünfte Auftritt beim Rallye-Klassiker. Tim Coronel bereitet sich derweil auf Dakar-Start Nummer elf vor. Es ist das zweite Mal, dass die beiden Brüder im selben Team antreten werden.

Der Cross-Country-Klassiker startet in Peru. Einen Halt gibt es in Bolivien. Anschließend geht es nach Argentinien, wo die Rallye nach 9.000 Kilometern beendet wird. Die Zielflagge soll am 20. Januar geschwungen werden. Coronel hat sich für das Biest entschieden, dass von einem 6,2-Liter-Chevrolet-LS3-Motor angetrieben wird. Das Fahrzeug wiegt 1850 Kilogramm.

„Die Rallye allein zu bestreiten, ist nicht menschlich. Man schläft nur wenig und das ist nicht gesund“, kommentiert Coronel seine Solo-Auftritte bei der Rallye Dakar. „Ich würde meinem schlimmsten Feind nicht solch ein Erlebnis wünschen. Das Auto passt zum Coronel-Style. Es stahlt Leidenschaft aus und ist bei den Fans beliebt. Jefferies Racing hat sich in der Rallye Dakar bereits bewiesen und wir teilen dieselbe Leidenschaft sowie dasselbe Gefühl.“

„15 Tage lang mit meinem Bruder im selben Fahrzeug zu sitzen, wird sicher nicht einfach, da wir sehr direkt miteinander umgehen. Wir sind Zwillinge und nur Zwillinge können sich gegenseitig so gut verstehen. Es wird sicher den ein oder anderen Streit geben, aber zehn Sekunden später ist dann wieder alles in Ordnung. Eigentlich klappt das immer.“

RTL GP wird über das Dakar-Abenteuer der Coronels berichten. Tom Coronel wird die „TomCam“ tragen und all seine Erfahrungen und Erlebnisse dokumentieren. Eurosport wird eine ausführliche Berichterstattung der Rallye Dakar bieten. Hier könnt Ihr das Biest in Aktion sehen!

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Der 25-jährige Belgier trägt die Hoffnungen einer ganzen Nation auf seinen Schultern und in seinem Comtoyou Racing Audi RS3 LMS, wenn er bei in der Premierensaison des FIA World Touring Car Cup für das RACB National Team antritt. Das hat er zu sagen.

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