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eSports WTCC Titelanwärter Jan Stange im Interview

eSports WTCC Titelanwärter Jan Stange im Interview

11/11/2017 18:00

Jan Stange geht mit einem Rückstand von 22 Punkten in das letzte Rennwochenende der eSports WTCC, wo am Sonntag in Macao die Titelentscheidung fällt.

Der Fahrer aus dem Rennstall Impact Racing Team Volvo sprach mit Robert Wiesenmüller von eSports-WTCC-Partner RaceRoom über die bevorstehenden Rennen.

Jan, Du bist in dieser Saison bisher sehr gut unterwegs, hast konstante Leistungen erbracht und starke Überholmanöver gezeigt. Dennoch hast Du 22 Punkte Rückstand. Siehst Du trotzdem eine Chance auf den Titelgewinn?
„Insgesamt war es bisher eine großartige Saison für mich. Es gab einige Höhepunkte wie den Sieg bei den Rennen von Portugal oder meine Überhol-Show am Hungaroring. Beim letzten Rennwochenende wird es sehr schwierig, aber nichts ist unmöglich. Jeder weiß, Macao ist eine ganz besondere Strecke. Du brauchst dort auch etwas Glück, um dich in eine gute Position zu bringen. Mein Ziel ist ganz klar, dort ein Rennen zu gewinnen. Davor aber braucht es einen guten Platz in der Startaufstellung. In Macao kann eigentlich alles Mögliche passieren. Ich persönlich bin zuversichtlich, dass ich gewinnen kann.“

Dein Teamkollege Alexander Dornieden führt in der Gesamtwertung. Wirst Du ihn unterstützen oder gehst Du mit dem Motto „alles oder nichts“ in diese letzte Rennen?
„Jeder kann sich sicher sein: Ich werde alles dafür tun, den Titel zu gewinnen. Es wird keine konservative Strategie geben. Ich will Fehler vermeiden und je nach Situation clever agieren.“

Du hast in dieser Saison schon einige tolle Überholmanöver gezeigt, vor allem in Ungarn. Sehen wir mehr davon in Macao?
„Das will ich doch hoffen! Aber um ehrlich zu sein: Auf Strecken wie dem Hungaroring oder in Portimão ist Überholen deutlich einfacher als in Macao. Dort gibt es eigentlich nur eine realistische Stelle, um an einem Gegner vorbeizugehen. Wenn dein Rivale die Innenseite vor der Lisboa zumacht, kannst du schier nicht überholen. Andererseits gibt es da aber auch eine ganze Reihe kniffliger Passagen, wo du leicht das Auto und einige Positionen verlieren kannst. Mein Volvo ist eine tolle Ausgangslage für mich. Also warten wir ab.“

Auf der Strecke machst Du immer einen sehr ruhigen Eindruck, aber Du bist ein ziemlich emotionaler Fahrer. Was motiviert Dich und was treibt Dich an?
„Das glaubst du also? Spaß beiseite. Manchmal ist es nicht so einfach, einen Unterschied zu machen, weil die Qualität im Feld unglaublich hoch ist. Und wenn du im Rennen nur 20 Minuten Zeit hast, kommt dem Qualifying eine viel größere Wichtigkeit zu. Bei manchen Rennwochenenden ging es mir nur darum, gute Punkte zu holen, um in der Gesamtwertung nicht zu viel an Boden zu verlieren. Ein weiterer Faktor sind die Unterschiede zwischen den Autos. Das ist von außen schwer zu beurteilen, aber wenn du hinter dem Lenkrad sitzt, dann spürst du es. Unterm Strich muss ich sagen: Ich bin stolz darauf, beim letzten Wochenende noch im Titelrennen zu sein. Meine persönlichen Höhepunkte, der Sieg oder die Pole-Position auf der Nordschleife, haben mich unglaublich motiviert.“

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