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Rückblick am Freitag: López schreibt Geschichte und Muller gewinnt Windschattenschlacht, als die WTCC die Nürburgring-Nordschleife elektrisiert

Rückblick am Freitag: López schreibt Geschichte und Muller gewinnt Windschattenschlacht, als die WTCC die Nürburgring-Nordschleife elektrisiert

21/08/2015 12:00

Mit seinem Sieg beim ersten Lauf des WTCC Rennens von Deutschland gewann José María López als erster Fahrer seit Jacky Ickx und Jochen Mass im Jahr 1983 einen Weltmeisterschaftslauf auf der Nürburgring-Nordschleife – und hätte diesen Sieg im zweiten Rennen beinahe wiederholt.

Vom zehnten Startplatz aus kämpfte sich der amtierende WTCC Champion im zweiten Rennen durchs Feld und musste sich im Kampf um den Sieg nach einer packenden Windschattenschlacht seinem Citroën Teamkollegen Yvan Muller auf der Ziellinie nur um 0,173 Sekunden geschlagen geben.

Die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft fuhr zum ersten Mal auf der 25 Kilometer langen Kombination aus dem modernen Grand-Prix-Kurs und der legendären Nordschleife. López hatte im ersten Rennen beim Start die Führung übernommen und gab diese nicht mehr ab. Hugo Valente, der nach einer starken Leistung neben ihm aus der ersten Reihe gestartet war, geriet hingegen bald in Probleme und verunfallte in Runde zwei.

Mit einem zweiten Platz auf dem Eifelkurs wahrte Sébastien Loeb seine Chancen im Rennen um den WTCC Titel gegen López. Der viermalige Weltmeister Muller komplettierte das reine Citroën Podium, während Norbert Michelisz für Honda auf Rang vier fuhr und die Yokohama Drivers’ Trophy gewann.

Tiago Monteiro führte das Feld im zweiten Rennen von der Pole der umgekehrten Startaufstellung aus an, konnte sich in der ersten Runde auf der zwei Kilometer langen Döttinger Höhe aber nicht gegen Muller verteidigen. Monteiro bleib erster Verfolger von Muller, ehe in der letzten Runde zunächst Lopez und dann Gabriele Tarquini an ihm vorbeizogen. Die dramatische Action wurde weltweit live im TV übertragen und begeisterte tausende Fans an der Rennstrecke.

Lokalmatadorin Sabine Schmitz kam bei ihrem ersten Auftritt in der Serie im ersten Lauf auf Rang zehn und gewann damit als erste Frau einen Punkt in der WTCC. Dabei hielt sie dem Druck von LADA Fahrer Jaap van Lagen stand, der mit der Bestzeit im ersten Freien Training am Freitag nach fünfjähriger Abwesenheit beeindruckend in die Meisterschaft zurückgekehrt war.

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