Back

News

Guerrieri: Unglaubliches WTCC-Jahr beinahe nicht zustande gekommen

Guerrieri: Unglaubliches WTCC-Jahr beinahe nicht zustande gekommen

06/12/2017 06:00

Esteban Guerrieris äußerst erfolgreiche erste Saison in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft hätte es um ein Haar gar nicht gegeben.

In Katar fuhr Esteban Guerrieri zu seinem dritten WTCC-Sieg. In diesem Zusammenhang verwies der Argentinier darauf, dass sein Vertrag, in der WTCC-Saison 2017 einen Chevrolet für Campos Racing zu fahren, erst wenige Wochen vor dem Saisonauftakt, dem WTCC AFRIQUA Rennen von Marokko, unterzeichnet wurde.

Ich bedanke mich ausdrücklich für dieses Jahr, und zwar bei allen, die mir diese Gelegenheit gegeben haben„, so Guerrieri und weiter: „Das Jahr verlief für mich wie eine Achterbahnfahrt. Es war unglaublich. Im März wusste ich noch gar nicht, dass ich beim ersten Rennen dabei sein würde. Anschließend sind mir ein paar Siege gelungen und der Deal mit Honda kam leider aufgrund des Unfalls von Tiago [Monteiro] zustande.

In China fuhr Guerrieri nach Marokko seinen zweiten Sieg als Privatfahrer ein, bevor er vom Honda-Werksteam für die letzten drei Rennwochenenden der Saison zum Ersatzmann für Monteiro ernannt wurde.

Die Ausgeglichenheit der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2017 wird anhand der Tatsache deutlich, dass zehn Fahrer mindestens ein Rennen gewonnen haben.

Dank Polestar Cyan Racing können sich Volvo-Fans ein Stück Geschichte der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft ins Wohnzimmer stellen.

Yvan Muller hält große Stücke auf seinen Neffen Yann Ehrlacher und sagt nach dessen Rookie-Saison in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft eine große Karriere voraus.

Die WTCC-Piloten Norbert Michelisz, Ryo Michigami und Tiago Monteiro traten gemeinsam mit anderen Honda-Fahrern in Motegi auf und dankten den Fans für die Unterstützung im Jahr 2017.

Aus Anlass des Endes der Ära der FIA Tourenwagen-WM hat der Promoter Eurosport Events ein besonderes Gedenkvideo produziert, das am Freitagabend bei der FIA Preisverleihung in Paris zum ersten Mal gezeigt wurde.

Norbert Michelisz hat noch einen Pokal gewonnen.